Nürnberg
Preiserhöhung

Fans verärgert: Deutlicher Preisanstieg bei Rock im Park-Tickets - "will dort campen, nicht bauen"

Rock im Park hat die Ticketpreise für 2023 deutlich angehoben. Das Festival in Nürnberg erntet dafür viel Kritik - auch, weil es noch keine Informationen zum Line-Up für das nächste Jahr gibt.
Rock im Park 2023 in Nürnberg: Tickets werden teurer - Verärgerung bei potenziellen Besucher*innen
Das Rock im Park-Festival 2023 in Nürnberg erhöht die Preise. 69 Euro mehr als 2020 kostet ein Ticket derzeit. Auch, weil das Line-Up im Gegenzug noch leer ist, wird der Veranstalter dafür heftig kritisiert. Foto: Pascal Goerke
  • Rock im Park 2023: Preiserhöhung bei Tickets sorgt für Unmut
  • Datum für Festival in Nürnberg steht fest: 2. bis 4. Juni 2023
  • Line-Up im nächsten Jahr noch leer - Besucher kritisieren Veranstalter
  • "Ich will dort campen, nicht bauen": Unverständnis für Ticketpreise

Das Festival Rock im Park konnte in diesem Jahr rund 75.000 Besucher*innen verzeichnen. Das Datum für das neue Jahr steht bereits fest: Vom 2. bis 4. Juni 2023 wird das Zeppelinfeld in Nürnberg zur Bühne für etliche Künstler*innen. Ab Mittwoch (24. August 2022) werden bereits die ersten Early-Bird-Tickets angeboten. Die Preise sorgen bei den potenziellen Besucher*innen jedoch für Unmut.

Preiserhöhung bei Rock im Park: Knapp 270 Euro kostet ein Ticket für 2023

Das Festival-Ticket für Rock im Park 2023 kostet 268 Euro - 69 Euro mehr als die Tickets in der ersten Preisstufe aus 2020. Vielen potenziellen Besucher*innen ist das zu teuer: "Ich will dort campen, nicht bauen", beschwert sich ein Facebook-User. "Hätte zumindest die ersten Bandankündigungen mit erwartet", kritisiert ein anderer, weil das Line-Up der Festival-Geschwister bisher noch leer ist. Während für das Zwillingsfestival Rock am Ring auf dem Nürburgring regelmäßig auch Tickets ohne Camping-Pass angeboten werden, ist das bei Rock im Park nicht der Fall.

Auch dafür erntet der Veranstalter, die Argo Konzerte GmbH, Kritik: "Nürnberg ist eine Großstadt, da gibt es mit Sicherheit tausende Besucher, die pendeln", argumentiert ein Facebook-User. Als Grund dafür vermutet die Community: "Es würde dem Veranstalter viel Kohle durch die Lappen gehen". Die Tickets sind seit Mittwochmorgen (24. August 2022) um 10 Uhr im Online-Shop erhältlich.

Durch den Preis wissen jedoch schon jetzt einige Fans, dass sie auf das Festival 2023 verzichten wollen: "Und damit bin ich zum ersten Mal seit vielen Jahren raus und gehe lieber für denselben Preis auf zwei andere Open-Airs", kommentiert ein User missmutig. Dass der Zugang zu Duschcamps jetzt bei allen Tickets inklusive ist, hilft dabei nicht.

Trotzdem ist und bleibt Rock im Park ein allgemein äußerst beliebtes Festival: "Alle am Meckern und nächstes Jahr wird doch wieder voll sein", zieht ein weiterer Kommentator sein Resümee. 

Auch beim Schwesterfestival Rock am Ring am Nürburgring in der Eifel sind die Fans empört über die Ticketpreise: "Freddie Mercury muss auferstehen."