In Nürnberg geht ein Hund auf die Polizisten los. Das Herrchen hatte keine Kontrolle mehr über das Tier - ein Polizist zieht eine Waffe und schießt.
Bei einer Personenkontrolle am Donnerstagnachmittag in Nürnberg kam es laut Polizei zu Schüssen. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt.
Gegen 15.30 Uhr überprüften Polizisten eine Menschengruppe unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke. Plötzlich rannte aus dieser Gruppe ein Hund heraus, bellte die Polizisten an und fletschte die Zähne.
Ein Beamter wusste sich nicht anders zu helfen, als seine Dienstwaffe zu ziehen und mehrere Schüsse abzufeuern.
Der Hund zog sich dann zurück und blieb unverletzt. Personen aus der zu kontrollierenden Gruppe sowie unbeteiligte Passanten waren zu keiner Zeit durch den Schusswaffengebrauch gefährdet.
Hund kommt ins Tierheim
Der Hund zeigte sich auch nach dem Vorfall äußerst aggressiv, bellte und fletschte ständig mit den Zähnen. Die Polizeibeamten holten deshalb einen Diensthundeführer hinzu, der den Hund letztlich einfangen konnte.
Auf Grund seines aggressiven Verhaltens wurde der Vierbeiner mit einer Schulterhöhe von etwa 60 cm seinem Herrchen weggenommen und einem Tierheim übergeben. Die Rasse ist unbekannt.
Die Personalien des Hundebesitzers, der zu keinem Zeitpunkt Einwirkungsmöglichkeiten auf das Tier hatte, wurden festgestellt. Inwieweit straf- oder ordnungsrechtliche Verstöße vorliegen ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.