Das Polizeipräsidium Mittelfranken hat auf Facebook einen Beitrag geteilt, indem sie erklärt, wie Autofahrende auf dem Beschleunigungsstreifen fahren sollen.

Unter dem Post haben daraufhin viele von ihren eigenen schlechten Erfahrungen auf der Autobahn berichtet.

Fränkische Polizei erklärt, wie man richtig auf die Autobahn auffährt

Die Polizei hat folgende Tipps für Autofahrende:

  • Auf dem Beschleunigungsstreifen/ Einfädlungsstreifen zügig beschleunigen.
  • Linken Blinker setzten und den Verkehr beobachten.
  • Auf den Abstand zum Vordermann achten.
  • Auf eine ausreichend große Lücke warten.
  • Mit Schulterblick nach links den toten Winkel kontrollieren.
  • Sofern möglich, den Beschleunigungsstreifen bis zum Ende nutzen.
  • Wenn möglich auf die Autobahn einfädeln.

Welche Verkehrsregeln gelten eigentlich  auf der Autobahn?

  • Gemäß § 7a II StVO darf auf Autobahnen auf dem Einfädlungsstreifen schneller gefahren werden als auf dem durchgehenden Fahrstreifen, also auch rechts überholt werden.
  • Das Reißverschlussverfahren gilt hier nicht.
  • Gemäß § 18 III StVO hat der Verkehr auf der durchgehenden Fahrbahn Vorfahrt.
  • Beim Einfädeln muss man warten bis dieses ohne Gefährdung anderer möglich ist.

Facebook-Nutzer*innen haben daraufhin unter dem Post ihren Frust von der Seele geschrieben. Ein User schreibt beispielsweise "Hatte ich letztens eine gefühlte 300-Jährige vor mir bei der Auffahrt Geiselwind. Fährt bis zum Beschleunigungsstreifenende und haut dann die Bremse rein. Dachte ich muss kotzen". Ein anderer schreibt: "Wir haben bei uns in Schnaittach Richtung Nürnberg eine Beschleunigungsstreifen der ist locker 800 Meter lang. Trotzdem ziehen viele Auto Fahrer oder LKW fahren mit 60 auf die rechte Spur!"

Es scheint sich also wirklich um ein Problem zu handeln, welches viele Autofahrende betrifft. Daher kommen die Tipps der Polizei genau zur richtigen Zeit.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag erschien erstmalig im September 2021, die Polizei Mittelfranken hat den Beitrag auf Facebook am 07.06.2022 erneut veröffentlicht.

Vorschaubild: © Polizei Mittelfranken