Hobby-Köche in Nürnberg: Die Kochshow "Das perfekte Dinner" hat in dieser Woche Nürnberg als Kulisse. Fünf Hobbyköche aus der Stadt und dem Umkreis bewiesen bei den Dreharbeiten im Dezember 2020 ihr Können. Die erste Folge am Montag (22. Februar 2021) lief mit sehr guten Quoten, wie der Sender auf Anfrage von inFranken.de mitteilt. Der teilnehmende Florist Frank Halbig, der am Donnerstag (25. Februar 2021) kocht, erzählt, wie er die Woche erlebt hat.

"Die Truppe ist super cool, super nett, wir haben wahnsinnig viel gelacht. Für mich war das Kochen und die Menschen wichtiger, als im Fernsehen zu sein", sagt Halbig. "Was total toll war, und ich glaube, das merkt man, war diese Ausgelassenheit." Nach fast einem Jahr, in dem man Fremden nicht einmal die Hand geben durfte, war es dank vieler Corona-Tests möglich, auf Abstand und Plexiglasscheiben zu verzichten und die Abende unbeschwert zu genießen. Die Gruppe steht immer noch in Kontakt. "Wäre nicht Corona, hätten wir uns bestimmt schon ein paar Mal getroffen."

"Das perfekte Dinner" nachspielen mit der Familie

Angemeldet hat Halbig sich nicht selbst, sondern seine Tochter. Als Familie haben sie schon früher gerne "Das perfekte Dinner" geschaut und das auch einmal nachgespielt, indem jeden Tag jemand anderes kochte und das dann von den anderen Familienmitgliedern bewertet wurde. Die Teilnahme sei letztendlich eine Abwägung gewesen, sagt Halbig. Durch seinen Laden (er betreibt in Lauf den Blumenladen Halbig) stand er nicht nur als Privatperson vor der Kamera, sondern musste auch etwaige Konsequenzen für sein Geschäft miteinbeziehen. "Vielleicht verliere ich Kunden, denen nicht gefällt, wie ich mich verhalte, vielleicht gewinne ich auch neue dazu, die mich sympathisch finden. Mir war es wichtig, authentisch zu bleiben, Ich zu bleiben. Ich glaube, das habe ich auch ganz gut geschafft." 

"Ich habe schon immer gerne gekocht. Wissentlich mindestens seit ich zwölf bin. Da habe ich meine Eltern auch mal eine Woche lang jeden Abend mit einem Drei-Gänge-Menü verwöhnt. Die Qualität sei mal dahin gestellt, aber ich habe zumindest gekocht", sagt Halbig lachend. Berufsbedingt stand er schon öfter vor der Kamera, weswegen er beim Kochen für die Show recht entspannt gewesen sei. Wirklich vergleichbar mit den gewohnten Muttertags-Interviews für regionale Fernsehsender sei es aber trotzdem nicht gewesen. "Irgendwann vergisst man aber, dass die Kamera da ist."

Das Menü musste schon eine Weile vorher abgegeben werden. Außer einem Probedinner im Kreise der Familie und zwei weiteren - damals erlaubten - Gästen habe Halbig sich sonst nicht weiter auf die Show vorbereitet. Nur ein kurzfristiger Location-Wechsel kam ihm in die Quere. "Wir haben einen nicht-beheizbaren Wintergarten, also eigentlich einen Sommergarten. Da hätte das Dinner eigentlich mit einem Heizstrahler stattfinden sollen. Die Kameraleute haben dann aber recht kurzfristig gesagt, dass das nicht funktioniert, weil die Spiegelungen von den Scheiben zu stark sind." Daraufhin musste er das Wohnzimmer ausräumen, um die Sachen aus Wintergarten dorthin zu bringen.

"Ich würde es wieder machen"

Und wie ist es, sich selbst im Fernsehen zu sehen? "Ganz ehrlich: Ich finde, ich höre mich schrecklich an und sehe auch so aus", sagt Halbig lachend. "Aber ich glaube, es ist normal, dass man sich ganz anders wahrnimmt, wenn man sich mal so sieht oder hört."

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Aus der Sendung konnte er viel neues Wissen mitnehmen. Nicht nur zum Thema Kochen mit neuen Rezeptideen, sondern auch über die Medienwelt. "In so einer Runde ist man die ganze Woche nur am Lernen. Ich glaube, wenn wir Menschen in unserem Leben nicht permanent lernen, macht das Leben keinen Spaß mehr", sagt Halbig. Und was ist sein Fazit der Woche? "Ich würde es wieder machen", antwortet er kurz und knapp.

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