USK-Einsatz in Franken: Mann soll Menschen mit Schusswaffe bedroht haben

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Nach einem Streit geht ein Mann mit einer Waffe in seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Das USK und eine Verhandlungsgruppe rücken an.

Ein Mann soll bei einem Konflikt in Nürnberg seinen Kontrahenten und mehrere Zeugen mit einer Schusswaffe bedroht haben. Da er anschließend mit seiner 27-jährigen Begleiterin in seine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Nürnberger Inneren Cramer-Klett-Straße ging, sperrte die Polizei den Bereich um das Gebäude am Freitagabend (13. Februar 2026) gegen 17.40 Uhr großräumig ab, wie es hieß.

Der 28-Jährige habe sich geweigert, seine Wohnung zu verlassen. Die Beamten zogen deshalb die Verhandlungsgruppe sowie das Unterstützungskommando (USK) hinzu. Zunächst verließ dann die 27-jährige Begleiterin des Mannes die Wohnung, wie die Polizei mitteilte. Die Polizisten nahmen sie in Gewahrsam. Dagegen habe sich die Frau gewehrt, eine Beamterin wurde dabei leicht verletzt. Einige Zeit später stellte sich auch der Tatverdächtige und wurde festgenommen.

Worum es bei der Auseinandersetzung ging, war zunächst unklar. Der 28-Jährige muss sich wegen des Verdachts der Bedrohung und Beleidigung verantworten. Die beschriebene Schusswaffe wurde bei einer Durchsuchung seiner Wohnung nicht gefunden. Gegen seine Begleiterin laufen Ermittlungen wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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