Nürnberg: Junge Mädchen Opfer von Sexual- und Betäubungsmitteldelikten - Zwei weitere Haftbefehle vollstreckt

1 Min
Symbolfoto: Zorro4/pixabay.com

Nürnberg (ots) -

Wie mit Meldungen 492, 522 und 587 berichtet, bekämpft die Ermittlungskommission "EKO Kajal" Straftaten im Zusammenhang mit Sexualdelikten gegen Mädchen und junge Frauen sowie die Abgabe von Betäubungsmitteln und Medikamenten an Minderjährige im Umfeld des Nürnberger Hauptbahnhofs. Am Donnerstagnachmittag (25.06.2026) vollstreckten Beamte der EKO Kajal zwei weitere Haftbefehle.

Am Donnerstagnachmittag führte die EKO Kajal einen Einsatz zur Ergreifung und Festnahme von zwei Tatverdächtigen des vorliegenden Ermittlungskomplexes im Fürther und Erlanger Stadtgebiet durch. Gegen die beiden Männer im Alter von 18 und 26 Jahren (beide pakistanische Staatsangehörige) erließ ein Ermittlungsrichter bereits Haftbefehle.

Im Verlauf der gezielten Festnahmeaktion nahmen Einsatzkräfte des Unterstützungskommandos (USK) der Bayerischen Bereitschaftspolizei den 18-Jährigen vor seiner Wohnadresse in einer Gemeinschaftsunterkunft in Fürth fest. Der 26-jährige Tatverdächtige konnte in einem Einkaufszentrum in Erlangen, ebenfalls durch Beamte des USK, festgenommen werden.

Dem 18-Jährigen wird die Vergewaltigung Jugendlicher sowie die Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige vorgeworfen. Der 26-Jährige wird ebenfalls verdächtigt, Betäubungsmittel an Minderjährige abgegeben zu haben.

Nach der Bestätigung der Haftbefehle durch einen Ermittlungsrichter lieferten die Beamten die beiden Männer am heutigen Freitag (26.06.2026) in verschiedene Justizvollzugsanstalten ein.

Seit der Gründung der EKO Kajal vor gut fünf Wochen gelang es den Ermittlern in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth bereits acht Tatverdächtige festzunehmen und aufgrund der erwirkten Haftbefehle in Justizvollzugsanstalten einzuliefern.

Die intensiven Ermittlungen und Maßnahmen der EKO Kajal zur Bekämpfung der im Nürnberger Bahnhofsumfeld erkannten Entwicklungen werden unvermindert fortgeführt.

Dieser Beitrag wird vom Polizeipräsidium Mittelfranken bereitgestellt. inFranken.de hat den Beitrag nicht redaktionell geprüft.

Original-Content von Polizeipräsidium Mittelfranken übermittelt durch news aktuell