Mittelfranken (ots) -
Zum 13. Mal beteiligten sich die Dienststellen der Polizei in Mittelfranken am Mittwoch (15.04.2026) am europaweiten 24-Stunden-Blitzmarathon. Obwohl die Aktion vorab angekündigt wurde, wurden wieder zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt.
2025 war zu hohe oder nicht angepasste Geschwindigkeit erneut Hauptunfallursache Nummer eins bei Unfällen mit Getöteten oder Schwerverletzten in Mittelfranken, wie die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2025 des Polizeipräsidiums Mittelfranken zeigen. Verkehrsüberwachung dient also genauso wie Kriminalitätsbekämpfung dem Schutz von Leben und Gesundheit aller Menschen. Im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2030 "Bayern mobil - sicher ans Ziel" strebt das Polizeipräsidium Mittelfranken weiterhin an, die Zahl aller Verkehrsunfälle zu senken und die Anzahl der verletzten und getöteten Personen zu reduzieren.
Der europaweite "Speedmarathon" startete gestern um 06:00 Uhr. Für 24 Stunden führten Einsatzkräfte mittelfrankenweit zahlreiche Geschwindigkeitskontrollen durch. Sie betrieben 130 Messstellen im gesamten Regierungsbezirk. Mehr als 43.000 Fahrzeuge passierten die Geschwindigkeitskontrollen und mehr als 1.000 Personen überschritten die jeweils gültige Geschwindigkeitsbegrenzung.
Den traurigen Höchstwert erreichte ein Kastenwagenfahrer auf der B8 bei Langenzenn. Statt der erlaubten 80 km/h fuhr er 143 km/h. Nach Abzug der Messtoleranz wird diese Geschwindigkeitsüberschreitung in der Regel mit einem Bußgeld von 480 Euro, einem Fahrverbot von einem Monat und zwei Punkten in Flensburg geahndet.
Dieser Beitrag wird vom Polizeipräsidium Mittelfranken bereitgestellt. inFranken.de hat den Beitrag nicht redaktionell geprüft.
Original-Content von Polizeipräsidium Mittelfranken übermittelt durch news aktuell