Ausfahrt verpasst: Geisterfahrt auf A73 in Nürnberg endet mit Verletzter

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Ein 30-Jähriger möchte auf die A73 fahren, verpasst aber die Ausfahrt. Wenig später landet er als Geisterfahrer im Gegenverkehr. Es kommt zum Unfall.

Zu einem Verkehrsunfall mit einer Verletzten ist es am Montag (20. Juli 2026) in Nürnberg gekommen.

Wie die Verkehrspolizei Feucht berichtet, fuhr gegen 5.55 Uhr ein 30-jähriger Handwerker mit seinem Mazda auf der B8 in Nürnberg stadtauswärts. Er ordnete sich auf der linken von drei Fahrstreifen ein und verpasste die Einfahrt der A73 in Richtung Fürth. Da er nicht ortskundig war, fuhr er weiter geradeaus und bog im Anschluss an der Kreuzung in die Ausfahrt der A73 von Fürth kommend ein. Dadurch befand er sich als Geisterfahrer auf der linken, von ihm aus gesehen rechten Spur der Ausfahrt.

30-Jähriger in Nürnberg als Geisterfahrer unterwegs - Frau nach Zusammenstoß am Kopf verletzt

Er war erst wenige Meter gefahren, als ihm ein Hyundai entgegenkam. Beide Autofahrer konnten einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und prallten frontal ineinander.

Der 30-jährige Unfallverursacher und sein Beifahrer blieben unverletzt. Die 59-jährige Fahrerin des Hyundai trug durch den Unfall diverse Prellungen und eine Kopfplatzwunde davon. Der Rettungsdienst lieferte sie im Klinikum Nürnberg-Süd ein. 

Zur Absicherung der Unfallstelle wurde die Berufsfeuerwehr Nürnberg angefordert. Die Autobahnmeisterei Fischbach übernahm die Reinigung der Fahrbahn. Gegen 9 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt und für den Verkehr wieder freigegeben.

Nach Verkehrsunfall in Nürnberg: Strafverfahren gegen 30-Jährigen

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Feucht berichtet, muss der 30-Jährige nun mit einem Strafverfahren unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen. Der Sachschaden beträgt circa 10.000 Euro.

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