Innerhalb von nur wenigen Stunden haben sich in Nürnberg und auf der A6 auf Höhe Nürnberg zwei Unfälle ereignet. Einer davon schwer, der andere mit hohem Sachschaden. Bei Beiden ist der Unfallhergang unklar.

Die Polizei, der Rettungsdienst und die Feuerwehr sind am Montagmittag (15.03.2021) gegen 11.30 Uhr auf die Autobahn A6 in Fahrtrichtung Prag zur Ausfahrt Langwasser gerufen worden. Ein Geldtransporter ist auf nasser Fahrbahn in die Leitplanke in der Ausfahrt geraten und hat sich infolgedessen überschlagen.

Geldtransporter überschlug sich: Unfallursache ungeklärt

Im Fahrzeug haben sich drei Personen befunden, die nahezu unverletzt geblieben sind. Lediglich eine kleine Schnittwunde am Finger hatte sich einer der drei zugezogen, so die Feuerwehrwache 4 Nürnberg. Die Feuerwehr musste nicht eingreifen, auch der Rettungsdienst konnte nach einer kurzen Begutachtung Entwarnung geben.

Zur Unfallursache ermittelt die Verkehrspolizeiinspektion Feucht. Sowohl am Geldtransportfahrzeug als auch an der Leitplanke ist ein erheblicher Sachschaden entstanden.

Ein weiterer Unfall im Nürnberger Stadtteil Moorenbrunn hat sich gegen 13.30 Uhr ereignet. Dort wurden die Rettungskräfte dann zu einem Verkehrsunfall in die Zollhausstraße gerufen. Ein Auto ist, aus noch unbekannten Gründen, kurz nach der Kreuzung Münchner Straße in stadtauswärtiger Richtung frontal auf einen Baum auf dem Grünstreifen aufgefahren. Bei dem Aufprall wurde die Fahrerin schwer verletzt und musste aus dem Fahrzeug befreit werden.

Auto kracht in Baum: Unfallursache ebenfalls ungeklärt

Die Rettungskräfte der Feuerwehr Nürnberg haben die Fahrerin des Wagens in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst befreit und mittels einer sogenannten "Rettungsboa" über die Kofferraumklappe geborgen. Diese Methode ermöglicht eine achsengerechte, möglichst schonende Befreiung und reduziert die Belastungen für die zu rettende Person auf ein Minimum. Die Fahrerin ist anschließend zur abklärenden Untersuchung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden.

Leider ist bei dem Unfall die Baumkrone durch den Aufprall so stark beschädigt worden, dass diese durch die Feuerwehrkräfte nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen heruntergeschnitten werden musste. Am verunfallten Fahrzeug entstand ein erheblicher Sachschaden.

Der genaue Unfallhergang wird von der Verkehrspolizei noch ermittelt. Die Zollhausstraße musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme auf einer Spur gesperrt werden. Etwa 20 Einsatzkräfte der Feuerwache 5 und der Freiwilligen Feuerwehr Moorenbrunn waren bis circa. 14.30 Uhr vor Ort. 

Symbolbild: Stefan Körber/Adobe Stock