Mit mehreren teils schweren Fahrradunfällen war die Neustädter Polizei am Sonntag stark beschäftigt. Am Heftigsten traf es einen 56-jährigen Rennradfahrer, der gegen 16:35 Uhr den abschüssigen Kellerberg in Stübach befuhr. Das berichtet die Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch.

Der Mann kam im Auslauf einer langgezogenen Rechtskurve zu Fall und schlug hart mit dem Kopf auf der Fahrbahn auf. Anschließend rutschte er noch rund zwölf Meter über die Straße. Der Mann erlitt trotz Sturzhelm lebensgefährliche Kopfverletzungen und kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

An seinem Rennrad im Zeitwert von rund 1.000 Euro entstand Totalschaden. Andere Verkehrsteilnehmer waren nach Aussage von Zeugen nicht am Geschehen beteiligt. Nach Einschätzung eines auf Anordnung der Staatsanwaltschaft hinzugezogenen Gutachters dürfte die Geschwindigkeit des Radlers vor dem Sturz mindestens 50 km/h betragen haben.

Die Feuerwehren aus Diespeck und Stübach unterstützten die Polizei bei der Unfallaufnahme und Verkehrsregelung.

Weitere Radunfälle im Kreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

Zu ähnlichen Unfällen war es bereits gegen 11:15 Uhr in Brunn (Markt Emskirchen) und in Ipsheim gekommen, wie die Polizei berichtet. Auch hier stürzten Radfahrer ohne Fremdbeteiligung und zogen sich Verletzungen zu. In Brunn war es ein 57-Jähriger, der in einer Linkskurve innerorts wegen einer Bodenwelle die Kontrolle über sein Rennrad verlor. Dank des von ihm getragenen Schutzhelmes kam er mit leichten Verletzungen davon. Das Fahrrad blieb unbeschädigt.

Im Wald bei Ipsheim stürzte ein 79-Jähriger nahezu zeitgleich beim Befahren eines abschüssigen Schotterweges. Er kam mit leichten Schürfwunden davon, die im Krankenhaus ambulant behandelt wurden. Am Fahrrad entstand kein nennenswerter Schaden.

Im Landkreis Fürth hat sich am Sonntagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Motorradfahrer verlor dabei sein Leben. Er verstarb noch an der Unfallstelle.