Großeinsatz nach Notruf: Mehrere Personen in "Wassernot"?

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Schwerer Unfall nach dramatischem Notruf vermutet: Auto in Ehe gestürzt
Die Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein Auto sei in die Ehe gestürzt, hieß es in einer Erstmeldung.
Rainer Weiskirchen / Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim
Die 25-jährige Fahrerin konnte sich im ersten Moment nicht selbst aus dem Auto befreien. Ein Ersthelfer eilte zur Unfallstelle.
Schwerer Unfall nach dramatischem Notruf vermutet: Auto in Ehe gestürzt
Rainer Weiskirchen / Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim

Ein Auto ist im Kreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim in einen Bach gestürzt. Mehrere Personen sollen sich in "Wassernot" befinden, hieß es zunächst.

Ein Verkehrsunfall hat sich am Freitagmorgen (16. August 2024) auf der Staatsstraße 2256 zwischen Ullstadt und Sugenheim ereignet. Das berichtet der Pressesprecher der Feuerwehren im Kreis Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim, Rainer Weiskirchen.

Verschiedene Rettungskräfte seien demnach um 8.15 Uhr zur Unfallstelle alarmiert worden, nachdem in einer Erstmeldung von einem Auto die Rede war, das von der Straße abgekommen und in die Ehe gestürzt sei - bis zu drei Personen wären in "Wassernot". Die Feuerwehren aus Ullstadt, Sugenheim und Scheinfeld waren im Einsatz. Vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) wurden zwei Rettungswagen, ein Notarzt, der Leiter Rettungsdienst und Einheiten der Wasserwacht alarmiert.

Großeinsatz in Mittelfranken: Feuerwehr gibt Entwarnung

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte aus Ullstadt konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden. Ein Auto war, von Ullstadt kommend, in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen, über eine Wiese gefahren und mit der Front in der Ehe steckengeblieben. Die 25-jährige Fahrerin konnte sich nicht selbstständig befreien.

Ein Ersthelfer holte die junge Frau aus ihrem Fahrzeug und die "Feuerwehrleute kümmerten sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um die leicht bis mittelschwer Verletzte", heißt es in der Pressemitteilung. Die Einheiten der Wasserwacht und Feuerwehr Scheinfeld konnten ihre Einsatzfahrten beenden, als feststand, dass keine weiteren Personen vermisst wurden.

Die restlichen Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle ab und betrieben Verkehrslenkung. Die Polizei konnte vor Ort noch keine Angaben zur entstandenen Schadenshöhe machen.