Eine Party unter Jugendlichen endete in Unterfranken tragisch: Ein 18-Jähriger starb nach der Feier in einer Klinik. Die Obduktion des Leichnams lieferte bereits erste Hinweise auf die Todesursache. Eine wichtige Untersuchung steht aber noch aus.

Mit acht weiteren Personen hatte der 18-Jährige am Ostermontag (18. April 2022) in Gemünden im Landkreis Main-Spessart gefeiert. Die Partygäste waren zwischen 16 und 21 Jahren alt. Im Laufe des Treffens soll der Jugendliche zusammengebrochen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht worden sein, da er nicht mehr ansprechbar war. Die Ärzte konnten ihn jedoch nicht retten: Er verstarb kurze Zeit später.

Jugendlicher erlitt bei Feier in Gemünden wohl Alkoholvergiftung

Die bisherigen Ermittlungen deuten darauf hin, dass der junge Mann infolge einer Intoxikation, also einer Alkoholvergiftung, ums Leben kam. Dieser Verdacht stehe derzeit im Raum, erklärt die Aschaffenburger Polizei auf Nachfrage von inFranken.de. "Wir warten aber noch auf die Ergebnisse der Blutuntersuchung, die Gewissheit bringen sollen." Dies könne allerdings noch mehrere Wochen dauern.

"Auf der Feier wurde zweifelsohne Alkohol getrunken. Es gibt keine Hinweise auf die Aufnahme von anderen Stoffen." Die Menge des konsumierten Alkohols sei daher wohl die Ursache für den Tod des 18-Jährigen gewesen, lautet der aktuelle Ermittlungsstand der Polizei. "Wir wollen aber Sicherheit."

Dass unter den Partygästen ein "Kampftrinken" stattgefunden hat, schließen die Beamten allerdings aus. "Er wurde auch nicht von Dritten dazu aufgefordert, so viel zu trinken", betont die Polizei. Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen habe es keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gegeben.

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