Verheerender Scheunenbrand: 20 Tiere tot, Ermittlungen laufen

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Ein verheerendes Feuer im Landkreis Main-Spessart sorgte für einen Großeinsatz der Feuerwehr. 20 Tiere verendeten, die Brandursache wird aktuell untersucht.

Am Sonntagabend (11. Januar 2026) sorgte ein verheerender Brand in einer Scheune in einem Ortsteil von Lohr am Main (Landkreis Main-Spessart) für einen Großeinsatz der Feuerwehr sowie einen tragischen Verlust zahlreicher Tiere.

Der Vorfall ereignete sich am Abend in Wombach und führte zu einem schnellen und umfangreichen Einsatz von Rettungskräften, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Montag mitteilte.

Scheunenbrand in Wombach: Mehr als 80 Einsatzkräfte vor Ort

Die Meldung über das Feuer erreichte die Rettungsleitstelle kurz nach 21 Uhr. Feuerwehrkräfte aus Lohr am Main und umliegenden Ortschaften rückten umgehend aus, unterstützt von Polizei und Rettungsdienst. Insgesamt waren über 80 Einsatzkräfte vor Ort, die sich mit großem Einsatz bemühten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Der Brand konnte zwar rasch gelöscht werden, doch die Auswirkungen waren verheerend. In der betroffenen Scheune befanden sich zahlreiche Nutztiere, darunter Esel, Ziegen und weitere Kleintiere. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr verendeten laut Polizeiangaben "circa 20 Kleintiere"  in den Flammen.

Der Eigentümer der Scheune, ein 70-jähriger Mann, erlitt leichte Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Brandursache noch unklar: Kriminalpolizei Würzburg ermittelt

Die Kriminalpolizei Würzburg hat den Angaben zufolge die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Derzeit sind die genauen Hintergründe des Feuers noch unklar, und die Ermittler prüfen alle möglichen Ursachen. 

Erst am zurückliegenden Freitag hat ein Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus im Kreis Main-Spessart einen Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ausgelöst. Das Feuer brach in einem Wohnhaus im Roten Weg in Burgsinn aus. Eine vierköpfige Familie aus dem Landkreis muss seit Kurzem ohne Vater leben. Neben der Trauerbewältigung laufen die Rechnungen weiter.

Vorschaubild: © Canva; Collage: inFranken.de (Symbolbild)