Die vier Vereinsoffiziellen haben jeweils diese drei Fragen beantwortet:
1. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Verlauf?
2. Was muss besser werden?
3. Was ist das Ziel für die restlichen Spiele?
Thomas Häublein (TSV Ebensfeld, Spielleiter)
1. Aufgrund der angespannten Personalsituation mit einer nie dagewesenen Verletzungsmisere sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf absolut zufrieden. Die junge Mannschaft hat die Ausfälle etlicher langzeitverletzter Leistungsträger hervorragend weggesteckt und das Maximum in den bisherigen Spielen herausgeholt. Neben Kapitän Kevin Popp musste fast die komplette Vorrunde auf Dominik Eideloth, Thomas Stölzel und Sebastian Amon verzichtet werden. Zwischendurch fehlte immer wieder einmal der eine oder andere Akteur wegen kleinerer Blessuren, sodass Trainer Oli Kellner nahezu jedes Wochenende mit einer neuen Elf auflaufen musste.
2. Ärgerlich waren die unnötigen Punktverluste in den letzten drei Spielen vor der Winterpause gegen Würgau, Mönchröden und Ebersdorf, aus denen man trotz guter Leistung nur zwei Punkte einfahren konnte. Ursache war unter anderem die mangelnde Chancenverwertung, die auf jeden Fall verbesserungswürdig ist.
3. Für die restlichen Spiele hoffe ich, dass alle Langzeitverletzten nach der Vorbereitung wieder mit an Bord sind. Dann gilt es so schnell wie möglich die noch nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Die Liga ist heuer noch ausgeglichener besetzt, sodass aus meiner Sicht fast 40 Punkte nötig sein werden, um die Relegation zu vermeiden.
Florian Braun (SpVgg Ebing, Vorstand Sport)
1. Der bisherige Saisonverlauf gleicht einer Achterbahnfahrt. Nach schlechtem Start mit großen Verletzungssorgen und drei teils heftigen Niederlagen, stabilisierte sich die Mannschaft. Auch bedingt durch ständige Ausfälle gerieten wir nach dem Sieg in Würgau in eine Negativspirale, die wir mit der Trennung von Trainer Reimund Helmreich nach vier Niederlagen in Serie durchbrechen wollten. Dies ist der Mannschaft im Anschluss daran gelungen. In dieser Situation zeigte sie ihren überragenden Charakter und ihren hervorragenden Teamgeist. Ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft, insbesondere darauf, wie sie sich aus dieser Krise gezogen hat. Aufgrund der widrigen Umstände der bisherigen Runde bin ich mit der aktuellen Ausgangsposition für die Rückrunde nicht unzufrieden.
2. Die Personalsituation muss und wird über die Winterpause besser werden. Es ist nun genug Zeit zur Regeneration. Zur Vorbereitung werden einige Langzeitverletzte, unter anderem die Leistungsträger Julian Lorz, Michael Winter und Stefan Göller zurückkehren.
3. Eindeutig der Klassenerhalt. Um mehr kann es bei nur noch neun ausstehenden Spielen nicht gehen. Wenn wir darüber hinaus auch fußballerisch überzeugen können, wäre das schön, aber in erster Linie zählt es zu punkten.
Gerald Eberlein (FSV Unterleiterbach, Spielleiter)
1. Im Großen und Ganzen haben wir die Sache schon ganz gut gemacht. Nach den anfänglichen Startproblemen und der Verletztenmisere hat man sich stabilisiert und ist in der Bezirksliga angekommen. Natürlich wäre es schön, wenn man ein paar Punkte mehr hätte und damit zu den Abstiegsrängen etwas mehr Luft wäre.
2. In der Abwehr konzentrierter sein und die einfachen Fehler abstellen. Die abgerufenen Leistungen bei den Spielen sind noch manchmal sehr schwankend.
3. Eine guten und verletzungsfreien Start nach der Winterpause. So wie die Rückrunde angefangen hat. Akribisch weiter zu punkten, um am Ende den Klassenerhalt in der Tasche zu haben.
Dieter Rauch (TSV Marktzeuln, Abteilungsleiter)
1. Wenn wir fünf Punkte mehr auf dem Konto hätten, wäre alles super. Vielleicht wäre das auch so, wenn wir nicht so ein Verletzungspech mit unseren Torhütern hätten. Möglich ist aber noch alles. Wir haben es in der eigenen Hand und das macht uns sehr optimistisch.
2. Naja, wir sollten mal zu Null spielen, das war bisher noch nicht der Fall. Auch die Chancenverwertung sollte einen Tick besser werden.
3. Ganz klar, die Klasse zu halten, denn das gibt die Mannschaft her.