Lichtenfels
Flechtkulturlauf

Rund 1000 Läufer starteten beim Flechtkulturlauf

Rund 1000 Teilnehmer traten am Samstag beim großen Lichtenfelser Volkslauf an - ein neuer Rekord. Auch das Publikum gab auch alles.
Bürgermeister Andreas Hügerich schaffte die 20-Km-Strecke in einer Stunde, 26 Minuten und 34 Sekunden. Foto: Andreas Welz
Bürgermeister Andreas Hügerich schaffte die 20-Km-Strecke in einer Stunde, 26 Minuten und 34 Sekunden. Foto: Andreas Welz
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Ohrenbetäubender Samba-Sound feuerte die Läufer auf den letzten Metern vor dem Ziel auf dem Lichtenfelser Marktplatz an: Hunderte von Zuschauern erlebten einen Flechtkulturlauf, der in diesem Jahr schöner, größer und lauter als in den vergangenen Jahren war. Ein vielseitiges Rahmenprogramm und Informationsstände rund um das Thema Sport und Gesundheit belebten die Altstadt.


Auch der Pfarrer kam gut an

"Es ist uns gelungen, den Lichtenfelser Marktplatz aktiv zu beleben und eine Verbindung zwischen Sport und Kultur zu schaffen und dabei auch die Gesundheitsregion Obermain erlebbarer zu machen", freute sich Lauf-Organisator Jürgen Steinmetz, der auch Vorsitzender und Cheftrainer des ASC Burgberg ist.
"Der Flechtkulturlauf ist ein echter Volkslauf, bei dem alle, egal ob Einsteiger, Fortgeschrittene oder Profi auf ihre Kosten kommen." Zwar mussten in diesem Jahr die Startgelder durch steigende Kosten moderat angehoben werden, dafür gab es in diesem Jahr für alle Finisher eine Medaille als Erinnerung.


Umleitungen wegen Überflutung

Es waren wieder Firmen, Behörden, Schulen und Vereine eingeladen und alle kamen, rund 1000 - so viele waren es noch nie. Sogar aus Wiesbaden oder Bad Reichenhall waren sie angereist. Auch die Prominenz war dabei und brachten mit Landrat Christian Meißner, Bürgermeister Andreas Hügerich, den Leiter der Berufsschule Hans-Hürgen Lichy und Pfarrer Daniel Steffen Schwarz aus Buch am Forst, der die 20 Kilometer mühelos schaffte, den Marktplatz zum Beben.
Ein fast über den gesamten Streckenverlauf anfeuerndes Publikum, das alles in allem gute Laufwetter und für die "Finisher" zur Verfügung stehende Helfer des Roten Kreuzes sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Flechtkulturlaufs. Ein Wermutstropfen mischte sich in die Begeisterung: Teile der Wegstrecke war durch einen Starkregen und das Hochwasser des Mains überflutet. Das war aber für die Organisatoren kein Problem. Sie leiteten die Teilnehmer über sichere Pfade.


Viele Ehrenamtliche halfen

Insgesamt waren knapp 100 ehrenamtliche Helfer im Einsatz. Die, DLRG, BRK und die Freiwillige Feuerwehr Wallenstadt waren neben den Mitgliedern des ASC Burgberg im Einsatz. Die Lichtenfelser Verkehrskadetten sorgten für Sicherheit. Citymanager Steffen Hofmann stellte das umfangreiche Rahmenprogramm vor. Ab 13 Uhr unterhielten die Ansbachtaler Musikanten die Gäste mit stimmungsvoller Musik. Im Ziel wurden dann die Sportler von den mitreißenden Klängen der Sambagruppe Paixao und dem Beifall der Zuschauer empfangen, ehe um 18.30 Uhr die Runnersparty mit der Band "Wart-a-moll" begann, die um 19.30 Uhr von der Siegerehrung unterbrochen wurde. Nach Mitternacht trafen sich die Nachtschwärmer im Café Herolds zur After-Runners-Party.