Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Im Feuerwehrhaus hat sich an diesem Abend eine illustre Runde eingefunden: Angehörige von Wasserwacht, THW, DLRG, ASB, Feuerwehr und Polizei besprechen, wie sie beim Autofrühling am Sonntag zusammenwirken wollen. Unter der Regie des Staffelsteiner Feuerwehrkommandanten Stefan Liebl gehen sie durch, welchen Part jede einzelne Organisation übernehmen kann, um den Autofrühling mit Vorführungen zu bereichern und zu zeigen, über welche technischen Mittel ihre Helfer notfalls verfügen.

Mit seiner Rettungshundestaffel beteiligt sich der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) an der Veranstaltung. "Wir werden mit unseren Tieren Geschicklichkeitsvorführungen zeigen", sagt Staffelleiter Timo Griebel. In der Bamberger Straße, wo alle Rettungsorganisationen mit ihren Fahrzeugen und Info-Ständen zu finden sein werden, zeigen die Hundeführer des ASB und ihre Tiere das Suchen einer vermissten Person.


THW stellt neues Gerät vor

Johannes Stich vom Technischen Hilfswerk (THW) kündigt an, mit zehn bis 15 Einsatzkräften präsent zu sein; auch die Jugendgruppe beteilige sich. Dabei werde das THW sein Gerät zeigen und gern die Funktionsweise erläutern. Vorgestellt werde das neueste Fahrzeug, der Pumpenanhänger, der unter anderem dann zum Einsatz komme, wenn ein See veralgt sei und es zu einem Fischsterben komme. Das THW hatte im vergangenen Jahr über Tage hinweg sauerstoffreiches Wasser in den Staffelsteiner Westsee gepumpt, um den Fischen das Überleben zu ermöglichen.


Training für Schwimmer

Stephan Murmann kündigt an, dass die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) mit zwei Booten dabei sein werde.Er weist auf das Training für Kinder und Jugendliche hin, das sowohl die DLRG als auch die Wasserwacht anbieten. Über das Schnuppertraining würden Interessenten gern informiert. Beim Training, sagt Rainer Horn von der Wasserwacht, wirken beide Organisationen eng zusammen.

Die Staffelsteiner Feuerwehr werde mit drei Fahrzeugen und rund 15 Einsatzkräften dabei sein, ergänzt Stefan Liebl. Es werde Mitmach-Aktionen von Kreisbrandmeisterin Sigrid Mager für die Kinder geben, bei der die Mädels und Jungs mit einem Strahlrohr löschen dürfen. Zudem werde gezeigt, wie vielseitig eine Drehleiter einsetzbar ist - sei es in der Höhenrettung, in der Bergrettung und sogar in der Wasserrettung vom Ufer eines Flusses aus. Über den Tag verteilt, kündigt der Kommandant an, werde es gemeinsame Übungen der Feuerwehr mit anderen Hilfsorganisationen geben: "Von früh bis abends wird nonstop etwas laufen."