Mountainbike-Begeisterte bauten in Lichtenfels eine neue Mountainbike-Strecke. Nach drei Wochen und mehr als 500 Arbeitsstunden ist der neue Trail fertig.
Neue Mountainbike-Strecke in Lichtenfels fertiggestellt: Am Krappenberg bei der Friedenslinde in Lichtenfels bauten 50 Mountainbike-begeisterte Helfer eine neue Mountainbike-Strecke. Insgesamt drei Wochen dauerte es bis der etwa 1,4 Kilometer lange Trail fertiggestellt war. „Das ist eine ‚runde Sache‘ für Einheimische und Gäste und das Tollste ist, dass die Mountainbiker ihren Trail selbst geschaffen haben“, so Landrat Christian Meißner (CSU).
Laut dem Landratsamt Lichtenfels sei der schmale, aber "durchaus anspruchsvolle Trail" das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den Bayerischen Staatsforsten und dem Landratsamt. Das Entgegenkommen der Bayerischen Staatsforsten, ein Waldstück bereitzustellen, sei auf den großen Enthusiasmus der lokalen Mountainbike-Community gestoßen, die mehr als 500 Arbeitsstunden investiert habe, erklärt das Landratsamt. In die Streckenplanung seien die untere Naturschutzbehörde, die Jägerschaft sowie die Regionalkoordination am Landratsamt einbezogen worden. Die neue Strecke erfahre derzeit noch weitere Anpassungen, erst zum Abschluss erfolgt eine Beschilderung.
Meißner erklärte, dass die neue Strecke der Beginn eines Konzepts sei, das Biken in der Region "zum Erlebnis" machen soll. In dieses Konzept sollen bestehende Wege genauso einbezogen werden wie neue Strecken. Bis alles umgesetzt sei, werde es laut Landratsamt allerdings noch eine Weile dauern. In naturschutzfachlich sensiblen Bereichen müssten eventuell mehr Kompromisse eingegangen werden.
Ich verstehe die Ansicht aller Naturliebhaber im Angesicht aller "Neumountainbiker" und frisch "E-Mountainbiker" die sich nicht an Vorgaben und Regeln halten, oder auch einfach mal etwas Rücksicht nehmen können. Aber die MTBler die sich daran halten und selber die Natur lieben und schätzen, leiden auch darunter. Also steckt nicht immer jeden in einen Sack und hat drauf, in vielen anderen Regionen Deutschlands werden bewusst solche strecken gebaut um auch einen Einklang zu schaffen und der Jugend, und auch so manch älteren, zu zeigen dass wir mit den Mitteln der Natur etwas gutes und tolles erschaffen können. Und allen somit zu zeigen die Natur zu schätzen und zu schützen.
Nur in Bayern sind die MTBler noch die bösen die alles kaputt machen und überall ihren Dreck lassen. Ja in manchen Fällen stimmt dies leider, aber es gibt auch andere A...... die unsere Natur beschädigen und Müll in den Wald werfen. Und ich finde wenn sich schon diverse Köpfe zusammen setzten und einen Ort und diverse Möglichkeiten durchgehen um zu sehen wo es am besten für alle wäre, kann man so etwas auch für sehr gut heißen und nicht gleich wieder schimpfen und sagen "Die haben dort nichts zu suchen". Lasst uns doch unsere Chance und unseren Sport, wir lassen Euch ja auch eure Hobbys.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein friedliches miteinander.
So langsam raft es der Landkreis zu erkennen, dass es eine nachwachsende Generation gibt, die sich sportlich abseits von Schach, Fußball oder Tennis usw. betätigt. Nur auf solchen Wegen kann eine vernünftige Basis geschaffen werden. Inwieweit sich Kinder/Jugendliche damit beschäftigen ... sollte mal die Augen offen halten und gucken was in dieser Altersgruppe mit Interesse sich professionell durch die Landschaft bewegt.
Zitat: In naturschutzfachlich sensiblen Bereichen müssten eventuell mehr Kompromisse eingegangen werden - meine Meinung: nein. In solchen Bereich haben Mountainbiker nichts zu suchen