Mit kernigen Sprüchen auf Transparenten und markigen Worten machten gestern in Kloster Banz Bauern aus Oberfranken ihrem Ärger über die Gängelung der Landwirtschaft durch die Politik Luft.
Am Rande der Umweltministerkonferenz vom 20. bis 22. Mai in Banz übergab der Präsident des oberfränkischen Bauernverbandes, Hermann Greif, der bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, eine Petition mit den Anliegen der Landwirte.
Der Ärger unter den Bauern ist groß. "Wir sind nicht mehr Herr über unsere Arbeit. Die Bevormundung durch Berlin und Brüssel ist so groß, dass wir nicht mehr frei entscheiden können, was wir tun", brachte Greif seinen Unmut auf den Punkt. Das bekräftigten die BBV-Kreisobmänner Michael Bienlein und Gerhard Ehrlich aus dem Landkreis Coburg.