Eine unerwartete Gewerbesteuernachzahlung von knapp einer Million Euro beendet in Burgkunstadt die sogenannte haushaltslose Zeit. Damit ist es der Stadt gelungen, zumindest den Verwaltungshaushalt "rechnerisch" auszugleichen. "Ohne die Gewerbesteuernachzahlung in Höhe von 949 000 Euro wäre das allerdings nicht möglich gewesen", erklärte Kämmerin Heike Eber bei der Stadtratssitzung am Dienstagabend.
Der unerwartete Geldsegen sei nicht vorhersehbar gewesen. Dass die Stadt jetzt einen genehmigungsfähigen Haushalt vorlegen kann, bezeichnete Eber als rein formelle Angelegenheit. "Nicht mehr und nicht weniger." An der angespannten Haushaltslage ändere dies aber nichts. Die Stadt müsse sich neu strukturieren, um den künftigen Anforderungen bei rückläufigen Einnahmen und steigendem Investitionsbedarf gerecht zu werden.