Zum ersten Einsatz rückten die Kräfte um 11.40 Uhr aus. Nach einem Wasserrohrbruch in der Luitpoldstraße liefen die Wassermassen auf zwei Firmengelände und in mehrere Kellerräume.

Einsatzleiter Michael Weich ließ die Stadtwerke Kulmbach zum Absperren der Leitungen und den Bauhof mit Sandsäcken nachalarmieren. Außerdem wurden drei zusätzliche Feuerwehrfahrzeuge angefordert. Mit Tauchpumpen und Industriesaugern pumpten die Kameradinnen und Kameraden der Wehren Melkendorf und Kulmbach den Betriebshof und sämtliche Kellerräume leer. Nach rund zwei Stunden war dies erledigt und die weitere Arbeit wurde an die Stadtwerke Kulmbach übergeben.

Diesel-Tank aufgeschlitzt: 250 Liter laufen aus

Auch bei ihrem zweiten Einsatz am Dienstag kurz vor 14 Uhr hatten es die Feuerwehrleute nicht mit einem Brand, sondern mit Flüssigem zu tun - diesmal mit Diesel. Ein niederländischer Sattelzug hatte in der E.-C.-Baumann-Straße einen Oberflurhydranten gestreift und sich dabei einen der beiden Dieseltanks aufgeschlitzt. Von den rund 500 Litern konnten circa 250 Liter aufgefangen werden, der Rest musste mit Bindemittel abgestreut und gebunden werden. Der Einsatzleiter, Stadtbrandmeister Michael Weich, rief auch Vertreter der Kläranlage Kulmbach und des Landratsamtes an die Einsatzstelle, und man entschied, sofort eine Fachfirma für die Entsorgung und Reinigung hinzuzuziehen. Der Einsatz war für die insgesamt 18 Kräfte der Feuerwehr Kulmbach nach eineinhalb Stunden beendet.