So, heute ist es also so weit: Nach dem Maya-Kalender geht am 21. Dezember die Welt unter. Und tatsächlich findet diese Interpretation einer uralten Zeittabelle, die von Fachleuten in das Reich der Märchen verwiesen wird, Anhänger.
In Amerika (wo auch sonst) soll es sogar Menschen geben, die sich in der vergangenen Tagen mit großen Mengen Proviant eingedeckt haben, damit sie nach dem Untergang der Welt nicht verhungern müssen...
Ich persönlich verbinde den 21. Dezember lieber mit dem astronomischen Winteranfang. Wussten Sie eigentlich, dass der Winter gegenwärtig etwa gleich häufig am 21. und 22. Dezember beginnt? Und: Der 21. wird künftig häufiger werden; im Jahr 2047 wird der 22. zum letzten Mal in diesem Jahrhundert auftreten.
Im Jahr 2084 wird dann erstmals seit 1696 der 20. Dezember Winteranfang sein, wie bei wikipedia nachzulesen ist. Ob der heutige 21. Dezember nur astronomischer Winteranfang war oder ob die Maya-Interpreten Recht behalten haben? Mehr dazu lesen Sie in Ihrer Bayerischen Rundschau vom Samstag...
.....da braucht man nicht auch noch groß und vor allem lustig darüber zu berichten! Egal, ob es die Tageszeitung ist, der Radiosender oder der Fernseher. Wenn ich Schlagzeilen höre wie "Armut in Deutschland immer größer", LOEWE entläßt 190 Mitarbeiter", TOP Manager und Versicherer feiern Sex-Party`s", "Ägypten versinkt im Chaos" oder "Massenhafte Abholzung der Regenwälder", dann sind das Schlagzeilern die tatsächlich mit einem Weltuntergang vergleichbar sind. Darüber sollte man sich Gedanken machen, und nicht alles ins lächerliche ziehen!