Wer etwas für andere tun und die derzeit leider nötigen Begrenzungen überwinden möchte, muss sich etwas einfallen lassen.

Nähe ohne persönlichen Kontakt - das zu bewerkstelligen, ist nicht einfach. Aber es ist möglich. Die Aktion der Realschule ist ein schönes Beispiel für eine solche Brücke. Die Schülerinnen lassen die Senioren im Pflegeheim spüren, dass sie sie nicht vergessen haben. Dass sie gerne ein wenig extra Mühe auf sich nehmen, um ihnen eine Freude zu machen. Das kommt gut an. Und was für jede einzelne Schülerin ein überschaubarer Aufwand war, macht nun vielen Senioren seit dem 1. Dezember täglich große Freude!

Wir haben uns bei allen Senioreneinrichtungen umgehört. Überall wird unter Einhaltung sämtlicher Hygienebedingungen Advent gefeiert. Es wird, im Rahmen der Möglichkeiten, gebastelt, gebacken, gesungen und dekoriert.

Eine weitere Idee, die mir richtig gut gefällt, kommt aus der Awo-Sozialstation mit dem Nachmittagscafé "Mosaik" in der Blaich. Dort "fensterlt" man anstelle der früheren Treffen. Am geöffneten Fenster gibt es dienstags eine Wundertüte zum Abholen mit jahreszeitlich angepassten Anregungen, Bastelideen, Gedichten und Liedern, zusammengestellt von Ehrenamtlichen Helfern. Klasse - und zur Nachahmung empfohlen!