Melkendorfer Team glänzt in der Vorrunde

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Andre Scharf (links) vom Lebenswerk Kulmbach behauptet sich gegen Michael Wamberg vom Lebenswerk Bayreuth. Foto: Monika Limmer
Andre Scharf (links) vom Lebenswerk Kulmbach behauptet sich gegen Michael Wamberg vom Lebenswerk Bayreuth.  Foto: Monika Limmer
Die beiden Endspielteilnehmer, die Hochfränkischen Werkstätten Hof (blaue Trikots) und Sieger Wefa Ahorn (gelbe Trikots). Mit im Bild BFV-Bezirksvorsitzender Thomas Unger (hinten, Dritter von links), Landrat Klaus Peter Söllner, BLSV-Kreisvorsitzender Lothar Seyfferth und Harry Weiß (Mitte von links) von der Sparkasse Kulmbach-Kronach, der den Wanderpokal überreichte. Foto: Werner Reißaus
Die beiden Endspielteilnehmer,  die Hochfränkischen Werkstätten Hof (blaue Trikots) und Sieger Wefa Ahorn (gelbe Trikots). Mit im Bild BFV-Bezirksvorsitzender Thomas Unger (hinten, Dritter von links),   Landrat Klaus Peter Söllner, BLSV-Kreisvorsitzender Lothar Seyfferth und  Harry Weiß (Mitte von links) von der Sparkasse Kulmbach-Kronach, der den Wanderpokal überreichte. Foto: Werner Reißaus
 
Trainer Wolfgang Fischer schwört seine Mannschaft von der Wefa Ahorn auf das Endspiel ein. Foto: Werner Reißaus
Trainer Wolfgang Fischer schwört seine Mannschaft von der Wefa Ahorn auf das Endspiel ein. Foto: Werner Reißaus
 
Marcel Krawietz vom Team Kulmbach schießt auf das Bayreuther Tor (links Daniel Chabaev). Foto: Monika Limmer
Marcel Krawietz vom Team Kulmbach schießt auf das Bayreuther Tor (links Daniel Chabaev). Foto: Monika Limmer
 
Manuel Jott vom Lebenswerk Kulmbach läuft Christian Voit vom Lebenswerk Bayreuth davon. Foto: Monika Limmer
Manuel Jott  vom Lebenswerk Kulmbach läuft Christian Voit vom  Lebenswerk Bayreuth davon. Foto: Monika Limmer
 
Kopfballduell zwischen Marcel Krawietz (rechts) und Ufug Caska vom Lebenswerk Bayreuth. Foto: Monika Limmer
Kopfballduell zwischen Marcel Krawietz (rechts) und Ufug Caska vom Lebenswerk Bayreuth. Foto: Monika Limmer
 
Eren Yaverz vom Lebenswerk Bayreuth grätscht gegen Manuel Jott. Foto: Monika Limmer
Eren Yaverz vom Lebenswerk Bayreuth grätscht gegen Manuel Jott. Foto: Monika Limmer
 
Das gastgebende Kulmbacher Team kam auf Platz 4. Foto: Monika Limmer
Das gastgebende Kulmbacher Team kam auf Platz 4. Foto: Monika Limmer
 
Manuel Jott vom Kulmbacher Team jubelt über sein Tor. Foto: Monika Limmer
Manuel Jott vom Kulmbacher Team jubelt über sein Tor. Foto: Monika Limmer
 
Die Kulmbacher freuen sich über den Sieg gegen Bayreuth. Foto: Monika Limmer
Die Kulmbacher freuen sich über den Sieg gegen Bayreuth.  Foto: Monika Limmer
 
Marcel Krawietz vom Team Lebenswerk Kulmbach. Foto: Monika Limmer
Marcel Krawietz vom Team Lebenswerk Kulmbach. Foto: Monika Limmer
 
Marcel Krawietz vom Team Lebenswerk Kulmbach. Foto: Monika Limmer
Marcel Krawietz vom Team Lebenswerk Kulmbach.   Foto: Monika Limmer
 
Im Gespräch von links BFV-Bezirksvorsitzender Thomas Unger, BLSV-Kreisvorsitzender Lothar Seyfferth und Klaus Drescher vom Förderverein Melkendorf. Foto: Werner Reißaus
Im Gespräch von links BFV-Bezirksvorsitzender Thomas Unger, BLSV-Kreisvorsitzender Lothar Seyfferth und Klaus Drescher vom Förderverein Melkendorf. Foto: Werner Reißaus
 

Die Wefa Ahorn hat erneut die oberfränkische Hallenfußball-Meisterschaft für Menschen mit Behinderung gewonnen. Gastgeber Kulmbach wurde Vierter.

Großes Engagement, aber auch guten Fußball zeigten die Mannschaften bei der 9. Oberfränkische Hallenfußballmeisterschaft der Menschen mit Behinderung. Den von der Sparkasse Kulmbach/Kronach gestifteten Pokal holte sich wie im Vorjahr die Wefa Ahorn. In einer Neuauflage des Vorjahresfinales schlug das Team aus dem Landkreis Coburg die Hochfränkischen Werkstätten Hof mit 3:2.

Am Ball waren neun Mannschaften aus ganz Oberfranken. Eines spürten die Zuschauer ganz deutlich: Alle Spieler waren glücklich und stolz, dabei sein zu dürfen.

Die Vorrundenspiele liefen programmgemäß ab, denn in der Gruppe A hatten die späteren Finalgegner Hof und Ahorn mit je zehn Punkten klar die Nase vorn und zogen ins Halbfinale ein.

Weitaus spannender verliefen die Spiele in der Gruppe B. Dabei überraschte der Gastgeber, die Mannschaft vom Lebenswerk Kulmbach, die mit ihrem stimmgewaltigen Anhang auf der Tribüne förmlich über sich hinauswuchs. Mit zwei Siegen und einem Remis gegen die Lebenshilfe Bamberg landeten die Lokalmatadoren mit sieben Punkten und 8:2 Toren auf Platz 1. Ein Riesenerfolg für die Melkendorfer Truppe um ihre Trainerin Christine Heller. Fördervereins-Vorsitzender Klaus Drescher sagte über die Trainerin: "Sie arbeitet mit viel Liebe und Hingabe in den wöchentlichen Trainingsabenden mit ihren Fußballern."

Im Halbfinale setzten sich die Hochfränkischen Werkstätten Hof mit 2:1 gegen die Lebenshilfe Bamberg durch. Die Wefa Ahorn bezwang im zweiten Halbfinale das Team des Gastgebers klar und verdient mit 4:0.

Im Spiel um Platz 7 siegte das Team des Lebenswerks Bayreuth mit 6:1 gegen Wefa Kronach. Platz 5 ging an die Mannschaft von Diakoneo Himmelkron durch ein 3:0 gegen die Lebenshilfe Marktredwitz.

Im Spiel um Platz 3 fehlte der Melkendorfer Mannschaft gegen die Lebenshilfe Bamberg die Kraft. Nadine Robel - sie war die einzige Fußballerin im Turnier - erzielte beide Treffer zum 2:0-Sieg der Bamberger.

Ahorn holt 0:2-Rückstand auf

Das Finale bot Leidenschaft, Können und Spannung bis zur letzten Sekunde. Hof führte bereits mit 2:0 gegen Ahorn. Doch die Kicker aus dem Coburger Vorort glich durch einen Doppelschlag von des herausragenden Benedikt Welsch aus. Als man sich bereits auf eine Verlängerung mit Siebenmeterschießen eingestellt hatte, erzielte erneut Benedikt Welsch, der in der Liga für den SV Hut Coburg II auf Torejagd geht, kurz vor Schluss das 3:2 für den Titelverteidiger.

Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner war von den Leistungen der behinderten Mitmenschen beeindruckt: "Ihre Lebensfreude und Lust am Spiel sind etwas ganz Besonderes."