Die Kulmbacher "Schreibwerkstatt Grenzenlos" beschreitet neue Wege. Nachdem in der ersten Förderphase des Sprachförderungsprojekts die Flüchtlingszeitung "Buntschau" und in der zweiten Phase das...
Die Kulmbacher "Schreibwerkstatt Grenzenlos" beschreitet neue Wege. Nachdem in der ersten Förderphase des Sprachförderungsprojekts die Flüchtlingszeitung "Buntschau" und in der zweiten Phase das "Buch ohne Grenzen" veröffentlicht wurden, erscheinen die kreativen Texte jetzt auch online und werden in Lesungen vorgestellt. "Es ist uns wichtig, den Austausch zwischen unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern und den Kulmbachern weiter zu fördern", sagt Uschi Prawitz, Leiterin der Schreibwerkstatt Grenzenlos.
Das bedeute, dass die verfassten Texte nicht nur regelmäßig auf der brandneuen Homepage Kulmbach-Grenzenlos.de (Design von Carla Brendel) erscheinen, sondern dass sich die Schreibwerkstatt auch gerne zu Lesungen und anschließenden Gesprächen einladen lässt. Jüngst war dies der Fall im Mehrgenerationenhaus Mainleus und zum Seniorencafé im Kulmbacher Café Clatsch. Gedanken zu Krieg und Frieden - auch innerhalb der Familie - machten sich Sanaa Mustafa, Mezkin Hussein, Fatima Mansour und Karin Minet. Im zweiten Teil der Lesung hieß es "Aller Anfang ist schwer", verfasst und vorgetragen von Sanaa Mustafa, Mezkin Hussein beschrieb den Neuanfang in ihrer Wahlheimat Kulmbach, Manfred Ströhlein beschäftigte sich mit neuen Anfängen im Weltgeschehen und Fatima Mansour beendete die Lesung mit Eindrücken vom Sonnenuntergang. Sogar auf überregionaler Bühne durfte die Schreibwerkstatt ihre Arbeit vorstellen, etwa auf dem Fachtag "Sprache schafft Chancen" in Nürnberg. red