Am Dienstag erst die Meldung, dass ein Mitarbeiter der Sparkasse Kulmbach-Kronach verdächtigt wird, 200 000 Euro veruntreut zu haben. Hier ermittelt die Staatsanwaltschaft noch.

In einem anderen Fall von Untreue - betroffen ist wieder eine einheimische Bank - wurde bereits Anklage erhoben. Nächsten Dienstag beginnt vor dem Landgericht Bayreuth der Prozess gegen eine frühere Bankmitarbeiterin, die ihre Vertrauensstellung für ihre Betrügereien ausgenützt haben soll.

Der Frau aus dem Kreis Kulmbach wird vorgeworfen, im Zeitraum von 2009 bis zu ihrer Entlassung 2013 zirka 1,2 Millionen Euro veruntreut zu haben. Einen Teil des Schadens hat sie offenbar selbst wieder gutgemacht, andere Kunden haben ihr Geld von der Bank oder deren Versicherung zurückbekommen. Gegen die Angeklagte sollen aber Forderungen in Höhe von etwa 740 000 Euro bestehen.

Die Strafkammer mit dem Vorsitzenden Richter Michael Eckstein hat drei Verhandlungstage terminiert.