Momentan ragt noch ein riesiger Erdhügel auf dem großen Grundstück, das an das Baugebiet "Am Langenbühler Weg" in Rugendorf angrenzt. Doch in wenigen Tagen wird auch dieser Hügel verschwunden sein. Außerdem arbeiten Baufirmen mit schwerem Gerät daran, diese Fläche zu schließen.

Mitten durch das Areal führt eine 75 Meter lange Sackgasse: Das soll später einmal die Straße für die Erschließung von acht neuen Bauplätzen werden. "Wir haben die Straße 3,50 Meter tief ausheben müssen", erklärt Christian Heiß vom Ingenieurbüro IBP. Die Erschließungsstraße soll sechs Meter breit werden.

In den letzten Wochen hat sich im Untergrund viel getan. Getrennte Schmutz- und Regenwasserkanäle sind verlegt worden, Wasserleitungen ebenfalls. Außerdem sind im Untergrund Stromkabel und Telefonkabel verlegt worden. Auch ein Leerrohr für schnelle Internetanbindung für die Verlegung von Glasfaser ist in die Erde eingebracht.

"Wir können Bauinteressenten aktuell nur einen einzigen freien Bauplatz anbieten, mit diesem neuen Baugebiet können wir endlich Interessierten wieder ein Angebot machen"; freut sich Bürgermeister Ralf Holzmann über den Fortschritt. Direkt angrenzend an das bereits bestehende Baugebiet "Am Langenbühler Weg" entstehen acht weitere Parzellen mit Größen zwischen 800 und 1000 Quadratmetern. "Wir haben schon Voranfragen, hoffen aber, dass diese Erweiterung des Baugebietes gut ankommt", erklärt Holzmann.

Bislang stand auf dem Areal eine alte Scheune, die von der Gemeinde als Lagerstätte genutzt wurde. Die Scheune ist inzwischen verschwunden. "Wir sind überzeugt, dass dieses Baugebiet bei Bauwilligen gut ankommt. Denn fußläufig liegen eine Arztpraxis und der Rugendorfladen", so Holzmann.

Noch vor Weihnachten soll der Bau der Erschließungsstraße abgeschlossen werden, so dass Häuslebauer gleich nach dem Winter loslegen können.