Um die Beschilderung der Radwege ging es in der jüngsten Gemeinderatssitzung im Saal des Gemeindezentrums "Zur Tanne". Das Projekt wird aus dem Regionalbudget der Integrierten Ländlichen Entwicklung (Ile) "Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland" mit 80 Prozent bezuschusst.

Stefan Holzheu (SPD) bat darum, bei der Beschilderung auch die Länge der Staatsstraße zu vermerken, wenn diese für die Verbindung zu Radwegen notwendig ist. Andreas Stein (CSU) schlug vor, auf den Schildern auch auf die E-Bike Ladesäule am Gemeindezentrum hinzuweisen. Die Kosten der Beschilderung bezifferte Bürgermeister Günther Hübner (CSU) auf rund 4200 Euro.

Paten für Bäume?

Für notwendig hielt Hübner die Ersatzpflanzung von Bäumen im Eichenweg, in der Raiffeisenstraße und am "Edelmannshof". Die Kosten würden sich bei einer Vergabe bei etwa 5000 Euro belaufen. Daher will man die Arbeiten in eigener Regie vornehmen. Manfred Zapf (CSU) regte an, Paten für die Bäume zu suchen.

Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen den Bau einer Garage samt Carport im Tulpenweg.

Günther Hübner ging auf den Haushalt als "das wichtigste kommunale Werkzeug" ein. Man habe noch vor Ende der letzten Wahlperiode ein Zahlenwerk mit einem Volumen von rund vier Millionen Euro verabschiedet. Für die Umsetzung der einzelnen Projekte werde man abwarten müssen, wie sich die finanzielle Lage der Gemeinde mit Blick auf die Corona-Krise entwickelt. Hübner bot den neuen Gemeinderäten an, sie bei Bedarf mit weiteren Informationen auszustatten.

Nach der Sommerpause wird man im Gemeinderat entscheiden, wie der Saal "Zur Tanne" weiter ausgestattet wird. Gegenwärtig liegt ein Kostenangebot für eine neue Beleuchtungsanlage mit Konferenzausstattung vor, das sich zwischen 7000 und 10 000 Euro bewegt. Manfred Zapf (CSU) sprach sich klar gegen einen "Top-Konferenzraum" aus. "Das ist für mich nicht notwendig, wir müssen auf andere Sachen schauen, die im Saal notwendig sind."

Ortstermin zur Klärung

Günther Hübner schlug vor, einen Ortstermin zu vereinbaren, danach solle eine Entscheidung herbeigeführt werden, was sich die Gemeinde finanziell leisten kann.

Für notwendig hielt das Gemeindeoberhaupt auch, die Straße von der Pumpstation nach Haselbach zu sanieren.

Zur Wasserversorgung berichtete Hübner, dass die notwendige Sanierung des Hochbehälters Oberlaitsch bereits ausgeschrieben wurde. Die Vergaben seien am 7. Juli geplant. Diese Maßnahmen müssen bis zum 30. November abgeschlossen sein.

Am Montag, 22. Juni, besichtigt der Gemeinderat ab 18 Uhr alle technischen Anlagen und Immobilien der Kommune, um sich ein Bild vom baulichen und technischen Zustand zu machen.

Raser im Erlenweg

Bekanntgegeben wurde auch das Ergebnis der Geschwindigkeitsmessungen im Erlenweg. Vom 8. Mai bis 2. Juni wurden dort knapp 4200 Fahrzeuge registriert. Rund 3000 Fahrzeuge fuhren nicht schneller als 40 Stundenkilometer, 30 sind erlaubt. Die "Ausreißer" waren 16 Autofahrer, die mit Tempo 90 unterwegs waren.

Wilhelm Lauterbach (FW) sprach die Haltestelle für den Schulbus an der "Hirtengasse" an und bat um Prüfung, ob diese nicht an den Dorfplatz verlegt werden könnte.