Wenn in der Steinachtalhalle am Samstag, 23. Januar, der Seniorenfasching steigt, dann wird ein Programm für Jung und Alt geboten, das seinesgleichen sucht. Die Garden zeigen einen Nachmittag lang die schönsten Tänze. Die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer sind gerade dem Windelalter entwachsen. Schon mit drei Jahren stehen die Purzels auf der Bühne und schwingen die Beinchen wie die Großen.

Aber auch die älteren Stadtsteinacher Garden und die "Weiber" haben sich für die kurze Faschingssession 2016 wieder viel Mühe gemacht. Ein Nähteam fertigt seit Sommer vergangenen Jahres kunterbunte Kostüme, die obendrein mit viel Glitzer, per Hand aufgenähten Pailletten und Schnickschnack verziert werden. Eine Bütt gibt es auch. Und natürlich ist die Hugo-Crew mit von der Partie und sorgt für tolle Stimmung.


Eintritt kostet nur zwei Euro

"Außerdem haben wir die Wikinger aus Bad Berneck beim Seniorennachmittag zu Gast - die sind auch sehenswert", kündigt der Präsident der Faschingsgesellschaft Stadtsteinach, Andy Sesselmann, an.

"Nachdem es in Kulmbach in diesem Jahr keine Prunksitzung mehr gibt und auch keinen Seniorenfasching mehr, möchten wir ausdrücklich auch die dortigen Senioren ansprechen und einladen. Die meisten wissen gar nicht, was wir für ein tolles Programm haben. Und der Eintritt zum Seniorennachmittag kostet nur zwei Euro", wirbt der Präsident der Stadtsteinacher Faschingsgesellschaft für einen Besuch der Veranstaltung.

Wenn Sesselmann die Senioren einlädt, dann meint er übrigens auch die etwas jüngeren Semester, also diejenigen, die die 55 vielleicht noch nicht erreicht haben. Als erstes hat Sesselmann aber Kontakt mit der Kulmbacher Seniorenbeirätin Christina Flauder aufgenommen.


Eine super Sache

Und die ist begeistert: "Ich kann diese Initiative nur begrüßen. Dieses Angebot ist eine super Sache und bietet allen, die einmal einen bunten Nachmittag im grauen Alltag erleben wollen, die Möglichkeit", sagt Flauder.
Der Präsident der Stadtsteinacher Faschingsgesellschaft hat natürlich nicht nur die Seniorenheime angesprochen, sondern auch die Seniorenclubs und die Seniorenbeauftragten der Kulmbacher Stadtteile.

Die ersten Rückmeldungen aus der Bierstadt hat er schon bekommen: "Das freut uns sehr", sagt Sesselmann. "Stadtsteinach entwickelt sich immer mehr zur Faschingshochburg", betont die Kulmbacher Seniorenbeirätin und freut sich über den Schulterschluss.

Als eine der ersten Vereinigungen haben sich die Senioren der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) für den Stanicher Seniorenfasching interessiert. "Ich werde jetzt mal bei uns eine Umfrage starten, mit wie vielen Leuten wir kommen werden. Eventuell werden wir vielleicht einen kleinen Bus mieten oder aber mit Privatautos fahren", sagt Helene Seidel von den KAB-Senioren. "Das Angebot ist ja toll, ich habe immer gedacht, dass man nie eine Chance hat, an Karten zu kommen. Und der Preis ist auch einzigartig", sagt Helene Seidel, die überzeugt ist, dass nicht nur sie ihren Spaß beim Stadtsteinacher Seniorenfasching haben wird.