Dieses Vorgehen kritisierten Volker Wack und Dieter Herold (beide GOL). Es wäre sinnvoller gewesen, erst mit den Anliegern zu reden - und dann einen Beschluss zu fassen.

Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) wies darauf hin, dass dies kein unübliches Verfahren sei: In der Wolfskehle oder beim Ausbau der Karl-Jung-Straße sei man ebenso verfahren und es habe keine Probleme gegeben. Zudem, so Stefan Schaffranek (WGK), sei des der ausdrückliche Wunsch der Anlieger, dass die Straße, die sich in einem außergewöhnlich schlechten Zustand befindet, endlich hergerichtet wird. Wack, Herold und ihre Fraktionskollegin Doris Stein lehnten den Baubeschluss ab - die Mehrheit des Stadtrats stimmte zu.

Mit dem Bau soll schon Anfang Juli begonnen werden: Rest haushaltsmittel aus dem letzten Jahr machen eine so zügige Behandlung möglich. Zur Kerwa im September soll der Ausbau beendet sein.