Etwa wenn sich eine Frau in Sachen Technik fürchterlich anstellt oder ein Kind beim Anblick von Gemüse auf seinem Teller die Nase rümpft.

Genauso wundert sich niemand, wenn ein US-Amerikaner eine Hamburger-Bude aufsucht oder asiatische Touristen alles fotografieren, was ihnen vor die Linse gerät.

Beim typisch deutschen Bürger stellen sich die meisten Ausländer übrigens einen Mann in Lederhosen mit Bierbauch und Bierkrug vor. Auf unserem Speiseplan stehen angeblich hauptsächlich Klöße und Sauerkraut. Wenn man einmal an das Bierfest in Kulmbach denkt, würde sich doch niemand trauen, etwas anderes zu behaupten.

Dirndl und Lederhosen so weit das Auge reicht - und dazu darf natürlich die Maß Bier in der Hand nicht fehlen.
Da Vorurteile kaum aus der Welt zu schaffen sind, ist das ja sowieso egal. So können wir uns die Klöße und das Sauerkraut am Sonntagmittag weiter schmecken lassen. Außerdem gibt es doch wirklich Schlimmeres, als mit gutem Essen in Verbindung gebracht zu werden. Demnach keine Sorge, denn jedes Land hat doch mit Vorurteilen zu kämpfen.