Der Mai bringt wieder einige Änderungen mit sich. Vor allem Rentnerinnen und Rentner müssen ab dem neuen Monat einiges beachten.
Alles neu macht der Mai: Das gilt auch bei der Rente. Der Mai 2026 bringt einige Änderungen für Rentnerinnen und Rentner in Deutschland mit sich, die es sich zu wissen lohnt. Von neuen steuerlichen Regelungen über Anpassungen bei Auszahlungsbeiträgen und neuen Altersgrenzen beim Renteneintritt. Betroffen sind davon zahlreiche der insgesamt 21 Millionen Ruheständler in Deutschland.
Viele Bürgerinnen und Bürger mussten bereits zum Jahresbeginn höhere Zusatzbeiträge bei ihren Krankenkassen bezahlen. Bei Rentnerinnen und Rentnern kommen diese Preiserhöhungen erst mit zwei Monaten Verzug an, wie die Deutsche Rentenversicherung informiert. Während viele also die ersten Erhöhungen im März zahlen mussten, erreichen diese nun im Mai zahlreiche Rentner.
Wichtige Auszahlungstermine im Mai: Das gilt es zu beachten – Renteneintrittsalter wird angehoben
Daneben gibt es im Mai zwei wichtige Auszahlungstermine für Rentner. Wer vor April 2004 in Rente gegangen ist, bekommt seine Rente als vorschüssige Zahlung am 30. April. Wer nach April 2004 in Rente gegangen ist, erhält seine Zahlung im laufenden Monat. Da der 31. Mai ein Sonntag ist, wird die Zahlung am Freitag, den 29. Mai 2026, fällig.
Auch die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters geht im Mai weiter. Wer am 1. Februar 1960 geboren wurde, erreicht die Regelaltersgrenze Ende Mai - diese liegt bei 66 Jahren und 4 Monaten. Die erste Rentenzahlung gibt es entsprechend am 1. Juni.
Wer allerdings am 2. Februar 1960 Geburtstag hat, dessen Altersgrenze wird erst im Juni erreicht. Rente erhält derjenige dann erst entsprechend im Folgemonat, am 1. Juli.
Steuern auf die Rente: Steuersatz wird angehoben – gleichzeitig höherer Freibetrag
Wer im Mai 2026 in den Ruhestand geht, muss seine Rente zu 84 Prozent versteuern. Allerdings ist für das Jahr 2026 der Steuerfreibetrag gestiegen, auf 12.348 Euro im Jahr. Viele Rentner, die geringere Bezüge erhalten, müssen durch diesen geschaffenen Ausgleich meist dennoch nicht zwangsläufig höhere Steuern zahlen.
Wer kann und möchte, kann als Rentner die sogenannte Aktivrente nutzen. Damit ist es Rentnerinnen und Rentnern, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, möglich, bis zu 2000 Euro steuerfrei dazuzuverdienen. Ein neuester Überblick zeigt, wie Österreich, die Schweiz und weitere Nachbarn ihre Altersvorsorge regeln und warum ihre Modelle oft als Vorbild gelten.