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Flugverkehr war bei Nebel und dichten Wolken am gestrigen Montagvormittag auf dem Verkehrslandeplatz Kulmbach nicht möglich. Dort könne nur nach Sicht geflogen werden, sagte Steffen Jungkuntz, einer der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft. Dennoch fuhren zahlreiche Fahrzeuge - ohne Propeller - auf das Gelände nördlich von Kulmbach: Die Gesellschafter kamen, um den neuen 135 Meter langen Rollweg offiziell einzuweihen.

In kommunaler Hand

Dieser dient als Verbindungsstraße zweier Hallen zur Start- und Landebahn. Die beiden Gebäude haben die Luftsportvereinigung Stadtsteinach und die Firma Junkers Profly bereits vor rund einem halben Jahr errichtet.
Die Kosten für den neuen Rollweg von knapp 80.000 Euro teilen sich Stadt und Landkreis Kulmbach, die mit jeweils 45 Prozent am Flugplatz beteiligt sind. Auch der Landkreis Kronach gab Geld, da er mit zehn Prozent Mitbesitzer ist. Somit ist der Flugplatz zu 100 Prozent in kommunaler Hand.

Deshalb ließen es sich Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU), Landrat Klaus Peter Söllner (FW) und Kronachs stellvertretender Landrat Gerhard Wunder (CSU) nicht nehmen, das Band zu durchschneiden. Es liege im Interesse der Stadt und der Landkreise, dass der Verkehrslandeplatz erhalten bleibt, sagte OB Schramm. "Der neue Rollweg ist eine erhebliche Erleichterung für die Tätigkeiten am Flugplatz", sagte Landrat Söllner und fügte an: Man sei sehr zufrieden, wie es läuft. Im Anschluss an die Rollweg-Einweihung fand die Gesellschafterversammlung statt. Darin wurde unter anderem der Jahresabschluss besprochen.

Schwergewicht in der Region

Obwohl vom Kulmbacher Flugfeld viele Ultraleichtflugzeuge starten, ist es auf regionaler Ebene ein Schwergewicht. "Wir haben mehr Flugbewegungen als die Plätze in Hof oder Bayreuth", sagte Steffen Jungkuntz. Zwischen 5000 und 6000 Landungen verzeichne man jährlich.