Es könne nicht angehen, dass nur noch drei Bundesländer, nämlich Bayern, Baden-Württemberg und Hessen über den Länderfinanzausgleich alle anderen mitfinanzieren müssen, kritisierte Hans-Peter Friedrich, der auch Bezirksvorsitzender der oberfränkischen CSU ist. "Bayern hat zum achten Mal hintereinander einen ausgeglichenen Haushalt und beginnt, Schulden zurückzuzahlen. Das schafft neue Spielräume", sagte Friedrich. "Es ist nicht in Ordnung, wenn das, was bei uns erwirtschaftet wird, in anderen Ländern aus Unfähigkeit verschwendet wird", so der Minister mit Blick auf den Berliner Flughafen.

Dass Bayern finanziell gut dastehe, sei einer klugen Politik zu verdanken, und auf die ist Friedrich stolz: "Erfolg hat, wer zusammenarbeitet, von der kommunalen Ebene bis hin nach Europa." Die CSU hat sich dieses Credo im Wahljahr 2013 auf die Fahnen geschrieben, und das demonstrierten die Mandatsträger am Samstagabend auch den Gästen in der Kulmbacher Feuerwache: Neben Bundesinnenminister Friedrich sprachen Oberbürgermeister Henry Schramm sowie die Europaabgeordnete Monika Hohlmeier, Landtagsabgeordneter Martin Schöffel aus Wunsiedel, Bundestagskandidatin Emmi Zeulner aus Lichtenfels und der stellvertretende Kulmbacher Landrat Jörg Kunstmann.

Gemeinsam stark zu sein und die absolute Mehrheit im Freistaat zurückzuerobern, ist ihr gemeinsames Ziel. Henry Schramm versprach: "Wir werden einen Wahlkampf hinlegen, in dem wir zeigen, dass sich die Menschen auf uns verlassen können."