Für mich sind und bleiben diese Shoppingmuffel ein Rätsel. Ich gehe gerne einkaufen. Lebensmittelläden sind für mich ein Ort der Kommunikation, ein Ort der Entspannung, ja hin und wieder geradezu ein Ort des grenzenlosen Amüsements. Was man da alles erleben kann - herrlich!

Gestern zum Beispiel entdeckte ich eine junge Frau, die schrecklich verkrümmt am Pfandrückgabe-Automaten stand und größte Schwierigkeiten hatte, die leeren Plastikflaschen in die Kiste zu stopfen. Erst wollte ich helfen, bis ich sah, dass sie ein Handy zwischen Schulter und Ohr geklemmt hatte. Das ist das wahre Leben, Herrschaften!


Leergut-Bon in der Tiefkühltruhe


Oder letzte Woche- da habe ich in der Tiefkühltruhe einen Leergut-Bon über einen Euro gefunden. Mal ehrlich: Was hätten Sie damit getan? Ihn eingelöst und das Geld einfach eingesteckt? Ich tat's nicht, wohl mein Gewissen...

Manchmal dient das Einkaufen auch als Pulsbeschleuniger. Dann zum Beispiel, wenn man in Eile ist, endlich die Spitze der Kassenschlange erreicht hat und die Frau vor einem (das machen nur Frauen!) ihre Rechnung von 36,86 Euro passend bezahlen will, aber nach langem Suchen im Portemonnaie doch nur 85 Cent zusammenbekommt. Da kann es schon kribbeln.

Ich freu' mich jedenfalls auf Samstag. Da ist Großeinkauf angesagt.