"Wir können voneinander profitieren und lernen, das ist doch wunderbar!" Friseur Frank Walther aus Melkendorf ist zufrieden mit seiner letzten Geschäftsentscheidung. Mit Hosein Dyab hat er einen syrischen Flüchtling bei sich eingestellt und es nicht bereut.

"Das Jobcenter hat vor einigen Monaten bei mir angefragt, ob Hosein ein Praktikum bei mir machen könnte, schließlich hatte er keine Scheine oder Nachweise über Qualifikationen dabei, als er aus Syrien hier ankam. Man wusste also gar nicht, was er eigentlich kann", erinnert sich Frank Walther. Er hat zugestimmt, Hosein bei sich arbeiten zu lassen und sich schnell von dessen guter Arbeit überzeugen können.


Zwölf Jahre Berufserfahrung


Hosein selbst erzählt, dass eine Ausbildung in Syrien nur drei bis sechs Monate dauere - Berufsschule Fehlanzeige.