Zwei 18-Jähre, die Mitte Juni in einen Imbiss am Kulmbacher ZOB eingebrochen sind, wurden von der Polizei gefasst. Ein Täter sitzt inzwischen in der JVA.
In der Nacht vom 18. auf den 19. Juni waren zwei bis dato unbekannte Männer gewaltsam in einen Imbiss am Kulmbacher ZOB eingebrochen. Aufgrund der durchgeführten Ermittlungen konnten die beiden Täter nun eindeutig der Tat überführt werden. Die beiden Männer hatten die Zugangstüre des Imbiss mit einem spitzen Gegenstand aufgehebelt und gelangten so anschließend ins Innere. Hier wurde neben mehreren Lebensmitteln und Getränken auch die Wechselkasse mit einem geringen zweistelligen Bargeldbetrag entwendet. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 200 Euro.
Video überführt die Täter
Aufgrund von Videoaufnahmen wurde letztendlich bekannt, welche Kleidung die Unbekannten zur Tatzeit trugen. Dies wurde im Zuge der durchgeführten Ermittlungen beiden Tätern zum Verhängnis. Beide aus Schweinfurt stammende Männer waren nämlich am Abend des 18. Juni durch eine Streifenbesatzung der Kulmbacher Polizei einer Fahndungskontrolle unterzogen worden, nachdem sie mit einem entwendeten Pkw unterwegs waren. Dabei blieb den aufmerksamen Streifenbeamten der sehr auffällige Trainingsanzug des Beifahrers im Gedächtnis. Nach Sichtung der vorhandenen Videoaufzeichnungen konnte die Tat schließlich eindeutig den beiden Fahrzeuginsassen zugeordnet werden, insbesondere deswegen, weil noch in der Tatnacht bei der Kriminalpolizei in Bayreuth eine erkennungsdienstliche Behandlung des Haupttäters mit den zur Tatzeit getragenen Kleidungsstücken erfolgt war. Wenige Stunden nach seiner Entlassung sind die beiden Männer dann in Kulmbach erneut straffällig geworden.
Besonders schwerer Fall
Die beiden Heranwachsenden im Alter von 18 Jahren müssen sich nun vor Gericht wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten. Nachdem zwischenzeitlich weitere Straftaten begangen wurden, ist der Weg zum Gericht für einen der Täter bereits nicht mehr weit. Er sitzt zwischenzeitlich in der JVA Schweinfurt ein.
Gut, dass es endlich mal gereicht hat, dass ein Täter im Gefängnis gelandet ist. Ist doch frustrierend für die Polizisten und auch die Opfer, wenn jemand gefasst wird und entlassen, mehrere Stunden später wieder gefasst und entlassen und das über einen längeren Zeitraum. Und wenn man dann Pech hat, sind bis zum Verhandlungsbeginn die ersten Staftaten schon wieder verjährt. Und wenn die Jungs so drauf sind, dass sie nach der Entlassung sofort weitermachen, dann wird eine Bewährungsstrafe gar nix erreichen.