Chrom, Leder und edle Hölzer

1 Min
Stefan Eichner präsentierte einen VW T1 Pritschenwagen. Er hat das Auto für eine Mark gekauft und komplett zerlegt und neu aufgebaut. Foto: Sonny Adam
Stefan Eichner präsentierte einen VW T1 Pritschenwagen. Er hat das Auto für eine Mark gekauft und komplett zerlegt und neu aufgebaut. Foto: Sonny Adam
Solche Frontpartien baut heute kein Automobilhersteller mehr. Foto: Sonny Adam
Solche Frontpartien baut heute kein Automobilhersteller mehr. Foto: Sonny Adam
 
Robert Duffek hat den Unimog, Baujahr 1973 im Dezember gekauft. Das Auto hat nur 11.000 Kilometer auf dem Buckel, stand 24 Jahre. Jetzt wird es wieder benutzt - für Transport- und Holzarbeiten im Wald. Foto: Sonny Adam
Robert Duffek hat den Unimog, Baujahr 1973 im Dezember gekauft. Das Auto hat nur 11.000 Kilometer auf dem Buckel, stand 24 Jahre. Jetzt wird es wieder benutzt - für Transport- und Holzarbeiten im Wald. Foto: Sonny Adam
 
Jürgen Zetzmann präsentiert ein echtes Star-Auto: einen Excalibur. Er hat es aus den USA gekauft. Foto: Sonny Adam
Jürgen Zetzmann präsentiert ein echtes Star-Auto: einen Excalibur. Er hat es aus den USA gekauft. Foto: Sonny Adam
 
Energiepreistechnisch ist der Chevrolet momentan fast nicht mehr fahrbar, doch ein Hingucker ist das royalblaue Ungetüm allemal. Foto: Sonny Adam
Energiepreistechnisch ist der Chevrolet momentan fast nicht mehr fahrbar, doch ein Hingucker ist das royalblaue Ungetüm allemal. Foto: Sonny Adam
 
Angela Geißhardt gewährte gerne einen Blick unter die Haube ihres mintgrünen MG Midget, Baujahr 1968. Foto: Sonny Adam
Angela Geißhardt gewährte gerne einen Blick unter die Haube ihres mintgrünen MG Midget, Baujahr 1968. Foto: Sonny Adam
 
So ein Amphibienfahrzeug sieht man selten. Es war ständig von Schaulustigen umlagert. Foto: Sonny Adam
So ein Amphibienfahrzeug sieht man selten. Es war ständig von Schaulustigen umlagert. Foto: Sonny Adam
 
Raritäten mit zwei und vier Rädern gab es am Sonntag im Mönchshof zu bestaunen. Foto: Sonny Adam
Raritäten mit zwei und vier Rädern gab es am Sonntag im Mönchshof zu bestaunen. Foto: Sonny Adam
 
Früher wurde das Gepäck außen transportiert. Foto: Sonny Adam
Früher wurde das Gepäck außen transportiert. Foto: Sonny Adam
 
Die Lackierung des Ford war einzigartig. Foto: Sonny Adam
Die Lackierung des Ford war einzigartig. Foto: Sonny Adam
 
Einfach schön: Motorrad mit Beiwagen in Zigarrenform. Foto: Sonny Adam
Einfach schön: Motorrad mit Beiwagen in Zigarrenform. Foto: Sonny Adam
 
Ein Gefährt zum Schmunzeln: Der Trabi mit ACDC-Aufdruck präsentierte sich als Doppelgefährt mit passendem Anhänger. Foto: Sonny Adam
Ein Gefährt zum Schmunzeln: Der Trabi mit ACDC-Aufdruck präsentierte sich als Doppelgefährt mit passendem Anhänger. Foto: Sonny Adam
 
Der tiefergelegte VW Käfer in Rostbraun war wohl eines der meistfotografiertesten Autos der Ausstellung. Jeder wagte einen Blick ins Innere: alles original. Foto: Sonny Adam
Der tiefergelegte VW Käfer in Rostbraun war wohl eines der meistfotografiertesten Autos der Ausstellung. Jeder wagte einen Blick ins Innere: alles original. Foto: Sonny Adam
 

Beim Oldtimer-Treffen im Mönchshof schlugen die Herzen der Auto- und Motorradfans höher.

Die Fahrzeuge, die beim Treffen des Oldtimer- Stammtischs Kulmbach auf dem Gelände der Mönchshof zu sehen waren, haben eines gemeinsam: Sie stammen aus einer Zeit, als Autos noch Prestigeobjekte und damit mehr waren als reine Fortbewegungsmittel und als Treibstoff und Energieressourcen noch keine Rolle spielten. Die ältesten Gefährte stammten aus der Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg.

Für den Vorsitzenden des Oldtimer Stammtisches Kulmbach, Norbert Drechsler, war es die erste Veranstaltung nach Corona. Er ist überwältigt vom Ansturm. Schon eine Stunde vor der Öffnung des Geländes reisten die ersten Oldtimerbesitzer mit ihren historischen Gefährten an. Bis zur Mittagszeit präsentierten bereits mehr als 550 Oldi-Besitzer ihre Autos und Motorräder. Es war ein ständiges Kommen und Gehen.

Eine echte Nobel-Karosse hat Jürgen Zetzmann aus Rödental mitgebracht: einen Excalibur. Das Auto sieht aus wie aus einer anderen Epoche, dabei lief es erst 1984 vom Band. "Ich habe das Auto aus den USA gekauft - für 30.000 Dollar. Jetzt ist es schon mehr als 80.000 Euro wert", zeigt Zetzmann stolz sein Schätzchen.

Stefan Eichner hatte einen VW T1 Pritschenwagen dabei. "Den habe ich für eine Mark gekauft", erzählt der Kulmbacher. Dann hat er den Pritschenwagen komplett auseinander genommen, neu lackiert und aufgebaut. Inzwischen sieht das Auto aus wie fabrikeneu. "Drei Jahre lang habe ich rumgebastelt", sagt Eichner.

Robert Duffek kam mit seinem Unimog. Obwohl das Auto schon 50 Jahre alt ist, hat es erst 11.800 Kilometer auf dem Motor. 24 Jahre stand es nur. Jetzt benutzt Duffek das Gefährt wieder. "Man kommt mit dem Unimog einfach wunderbar durch den Wald", schwärmt er.

Doch nicht nur Autos konnten in der Mönchshof bewundert werden, sondern auch Motorräder, wie die Devil aus dem Jahr 1955 von Thorsten Koslowski. Der Verein der Freunde italienischer Motorräder der fünfziger Jahre plant bereits eine Ausstellung im Turbinenhaus der ehemaligen Spinnerei.