Am Tag nach dem Brand im Ziegelhüttener Dreibrunnenweg ist die Identität des Toten noch nicht geklärt. Im Laufe des Montags fand die Obduktion der Leiche statt, wie Polizeisprecher Alexander Czech mitteilte. Man gehe aber weiter davon aus, dass es sich beim Opfer um den 61-Jährigen handelt, der in der Obdachlosenunterkunft wohnte. Ein weiterer Obdachloser konnte sich vor den Flammen retten.
 


Kein Hinweis auf Brandstiftung

Auch die Brandursache steht laut Czech noch nicht fest. "Es gibt aber keinen Hinweis auf vorsätzliche Brandstiftung", sagte der Polizeisprecher. Brandermittler hätten am Montag ihre Untersuchungen fortgesetzt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ist das Feuer im Bereich eines Holzofens ausgebrochen, der in den Wohnräumen des 61-jährigen Mannes stand. Im Bereich dieses Ofens soll es nach Auskunft eines weiteren Bewohners der Unterkunft bereits wenige Stunden vorher zu einem kleineren Glimmbrand gekommen sein, der von den beiden Männern selbst gelöscht wurde.

Die in Holzbauweise gefertigte Obdachlosen-Unterkunft war in der Nacht zum Sonntag ein Raub der Flammen geworden. Über 100 Einsatzkräfte waren angerückt. Der Sachschaden wird auf 100.000 Euro beziffert.

Bilder vom Brand in Ziegelhütten finden Sie hier.