Warum kann das nicht in den Sommerferien gemacht werden, warum muss das gerade zum Schulstart sein? Eine Frage, die sich nicht wenige gestellt haben, als sie davon erfahren haben, dass die Deutsche Bahn den Bahnübergang in der Kronacher Straße, über den der Verkehr für gewöhnlich in die nördlichen Stadtteile und in Richtung Kronach fließt, für eine Baumaßnahme sperrt.

Vom 12. bis 16. September läuft dort eine Maßnahme der DB Netz AG. Von unaufschiebbaren Instandhaltungsarbeiten am Bahnübergang ist in einer Pressemitteilung die Rede.

Langfristig geplant?

Das Projekt sei langfristig geplant worden, heißt es weiter. Langfristig geplant? Warum man dann nicht die Sommerpause genutzt hat, die Bauarbeiter just in der Woche anrücken lässt, in der nicht nur die Schule startet, sondern viele nach dem Urlaub wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren? Fragen über Fragen, die es gibt und die wir der Bahn auch gestellt haben. Antworten darauf haben wir gestern allerdings nicht bekommen. Und so wissen wir nicht, was dort genau gemacht wird, warum die Maßnahme so eingetaktet worden ist.

Das war abzusehen

Dass es im Berufsverkehr zu Verkehrsbehinderungen kommen wird, war abzusehen. Und so mussten sich all die, die sich am Montag und Dienstag von der Sutte aus den Weg über die Heinrich-von-Stephan-Straße in Richtung Eku-Straße bahnten, mitunter gedulden. Der Verkehr kam mehr als sonst ins Stocken.

Mehr Zeit einplanen müssen Autofahrer sicherlich auch heute und morgen noch, denn die Baustelle wird erst am Donnerstag abgeschlossen. Zu Stauungen und Frust der Autofahrer könnte es gerade auch in den Mittagsstunden kommen, wenn nach Schulschluss der Verkehr schon gewöhnlich bei der Abfahrt aus der Innenstadt stockt.