Da sage noch einmal einer, die Spezies der Raucher sei am Aussterben. Von wegen: In den Biergärten des Kulmbacher Landes wird munter weitergequalmt. Und auch abends, vor der Kneipe, lässt sich in Aschenbecher-Nähe nach wie vor so manche Raucher-Bekanntschaft machen.
Besonders augenfällig ist das Überleben der Raucher-Spezies im Ausland: In Italien beispielsweise findet sich kaum ein Restauranttisch ohne Aschenbecher. Und auch auf den öffentlichen Plätzen wird gequalmt, wohin man sieht. Beschwerden aus dem Nichtraucher-Lager? Fehlanzeige!
Was dem deutschen Auslands-Raucher am meisten imponiert: Ausgetretene Kippen auf Rastplätzen, Straßen, Plätzen und in den malerischen Gassen italienischer Städtchen finden sich (fast) nicht.
Der Einheimische achtet wie der Urlauber auf Sauberkeit - ohne Aufforderung.
Kleiner Tipp für die Orientierung: Spätestens in dem Moment, in dem Sie auf einem Rastplatz aussteigen und auf einem Teppich von Zigarettenstummeln stehen, wissen Sie, dass Sie wieder in Deutschland sind.
Andere Länder, andere Kippen!