Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), dankte ihnen dafür und betonte, wie wichtig ihr ehrenamtliches Engagement sei: "Allein durch Ihre regelmäßigen Blutspenden können Therapien und Behandlungen, bei denen Transfusionen notwendig sind, überhaupt erst durchgeführt werden." Denn Blut könne nach wie vor nicht künstlich hergestellt werden.

Um dennoch an die lebenswichtige Körperflüssigkeit zu gelangen, ist das BRK jeden Tag mit durchschnittlich 22 mobilen Entnahmeteams in 64 bayerischen Landkreisen unterwegs. 500 Milliliter ergibt eine Spende - 2400 werden in Bayern gebraucht - jeden Tag. Rund 20 Prozent aller Konserven werden für die Therapie von Krebspatienten benötigt.

Von den ausgezeichneten Spendern sprach Götz deswegen als "stille Helden des Alltags", die er bat, weiterzumachen und auch junge Leute dazu aufzurufen. Dies sei wichtig, da der Bedarf an Blutkonserven "auf Grund des technischen Fortschritts und der älter werdenden Bevölkerung sogar noch ansteigen" werde.

Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, Präsidentin des BRK, schloss sich dieser Forderung an: "Lassen Sie nicht nach, Blut zu spenden und rühren Sie die Werbetrommel bei unseren jüngeren Bürgern, denn uns fehlt der Nachwuchs." Ob der Anwesenheit so vieler "Wiederholungstäter" zeigte sich sich die BRK-Präsidentin aber optimistisch. Sie sah darin gar einen Beweis darin, "dass bürgerschaftliches Engagement hier in Oberfranken wirklich gelebt wird".

Aus dem Landkreis Kulmbach wurden folgende Frauen und Männer geehrt:

100 Mal
Heinz Zeidler, Marktschorgast

75 Mal Bettina Geissler, Thurnau; Anneliese Baumgärtner, Presseck; Rainer Tauer, Kulmbach; Uwe Hahn, Stadtsteinach; Ewald Haber, Marktschorgast; Gerhard Götz, Presseck.