Gut 3000 Besucher aus weitem Umkreis kamen an den beiden Nachmittagen zum 22. Nordhalbener Nikolausmarkt. Neben den hochwertigen Produkten der Region lockte vor allem die Ausrichtung in der witterungssicheren und gut geheizten Nordwaldhalle die Scharen an. Groß und klein kamen dabei auf ihre Kosten, ebenso konnten sich die Fieranten über warme Füße und gute Umsätze freuen.

Klöppeln und Glühwein

"Es waren sogar etliche Gäste schon weit vor dem Öffnungstermin da", registrierte etwas irritiert Beate Agten, die als Veranstaltungsleiterin des ausrichtenden Klöppelmuseums am zweiten Adventwochenende voll gefordert war. Wie immer konnte sie auf die Unterstützung des Klöppelschulfördervereins bauen, der bereits lange zuvor mit den Vorbereitungen begonnen hatten.

Beim Nikolausmarkt wurde selbst geklöppelt, dazu hatten die fleißigen Helferinnen am Kaffee- und Kuchenstand alle Hände voll zu tun; die selbstgebackenen und gespendeten Torten, Kuchen und Gebäckstücke gehören ebenso unverzichtbar dazu wie der hausgemachte Spezialglühwein. Für die deftigeren Genüsse war ebenso gesorgt wie für die süßen Leckermäuler. Die Caféteria war immer vollbesetzt.

Doch nicht nur mit "Fressbuden" und Getränkeausschänken, wie mittlerweile bei den meisten Weihnachtsmärkten in der Überzahl, punktete auch heuer wieder der Nordhalbener Markt. Ausgesuchter Schmuck, Kosmetika, Wirkwaren, Kunsthandwerk, Weihnachtskrippen und -deko, alles aus eigener Herstellung, Gewürze, Naturprodukte und Spielzeug fanden reichlich Abnehmer.

Selbst Christbäume gab es vor der Halle in großer Auswahl, umweht vom Duft der Bratwürste aus heimischer Produktion. Für ein festliches Musikprogramm zum Advent sorgten der Posaunenchor Heinersberg und die Musikkapelle Nordhalben. Leuchtende Augen gab es bei Kindern, Müttern und Großmüttern, als der Nikolaus auf der Empore erschien und die Kleinen aus seinem Gabensack beschenkte. In der Bastelecke des Kindergartens und an der Modelleisenbahn der Museumsbahnfreunde gab es Verschnaufmomente für die "Aufpasser".