"Wir müssen die Arbeit auf mehr Schultern verteilen", sagt Zweiter Bürgermeister Neubauer über das Altstadtfest im September.
"Wir müssen die Arbeit auf mehr Schultern verteilen. Das ist von der Stadt und dem Bauhof nicht mehr zu stemmen", verdeutlichte Zweiter Bürgermeister Stephanus Neubauer (CSU/FWG), der die Stadtrats-Sitzung stellvertretend für Bürgermeisterin Gabriele Weber (CSU) leitete. Leider bleibe bislang die Arbeit für das immer am zweiten Samstag im September abgehaltene Fest fast zu 100 Prozent an der Verwaltung sowie dem Bauhof hängen. Diese seien insbesondere in den letzten drei Wochen davor stark eingespannt.
Wichtig wäre es vor allem, dass der Ausschank und die Bar von einem anderen Team übernommen würde. "Es kann nicht sein, dass die Verwaltung zwei, drei Wochen lang das Fest organisiert und dann am Tag selbst noch einmal bis 4 Uhr in der Bar steht", erklärte er. Das Thema habe man bereits bei den abgehaltenen Festausschuss-Sitzungen behandelt.
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In den vergangenen Jahren sei der Bauhof immer eine ganze Woche alleine mit dem Aufbau der Stände und des Bühne beschäftigt gewesen und in dieser Zeit fast zu keiner anderen Arbeit gekommen. Bauhofleiter Georg Eidelloth werde heuer eine Woche vor dem Altstadtfest per Mail bei den örtlichen Vereinen anfragen, ob sich diese abends beim Aufbau und danach beim Abbau mit einbringen könnten. "Das Altstadtfest ist eines der herausragenden Feste im Landkreis und eine lebendige Visitenkarten für Teuschnitz. Es wäre schade, wenn es aus organisatorischen Gründen nicht mehr abgehalten werden könnte", appellierte Neubauer an alle Stadträte - auch Nicht-Mitglieder des Festausschusses, sich entsprechend einzubringen.
Bauplatz gefunden
Grünes Licht gab das Gremium dem Bauantrag von Linda Jungkunz und Patrick Eichhorn für den Anbau einer Garage an das Anwesen Schießhausstraße 11 sowie der Bauvoranfrage eines Paares für das Grundstück Flur-Nummer 514 in der Gemarkung Teuschnitz. Die Stadt hatte dieses bei der schwierigen Suche nach einem Bauplatz in Teuschnitz unterstützt. Nun wurde man mit einem noch nicht erschlossenen Grundstück fündig. Der Eigentümer des unmittelbar am Bebauungsgebiet Am Knock liegenden - Grundstücks sei verkaufsbereit. Die Erschließung ist gesichert. Da im Stadtgebiet momentan kein baureifes Wohnbauland vorrätig sei, möchte die Stadt dieser unbefriedigenden Situation entgegen wirken und das Grundstück als Wohnbaufläche zur Verfügung stellen.
Eventuell können in diesem Bereich noch ein, zwei weitere Bauplätze ausgewiesen und bereit gehalten werden. Das gemeindliche Einvernehmen wurde auch den Natur- und Gartenfreunden Haßlach für die zusätzliche Raumnutzung im Gemeindehaus Haßlach erteilt. Diese hatten um Überlassung eines weiteren Zimmers gebeten, nachdem die BRK-Bereitschaft Haßlach sich aufgelöst hat und dieses Zimmer nicht mehr benötigt.
Ein sehr positives Resümee zog Neubauer von der Klausurtagung des Stadtrates in Obertrubach. Mehrere Mitglieder sowie Geschäftsstellenleiter Thomas Weber, Kämmerin Sabine Fischer, Netzwerkmanager Oliver Plewa und Bauhofleiter Georg Eidelloth hatten im Rahmen einer moderierten Wochenend-Tagung die Kommune betreffende Themen diskutiert. Der Zweite Bürgermeister würdigte die konstruktive, fraktionsübergreifende Zusammenarbeit.
Harald Fehn (SPD) betonte, dass die SPD-Stadträte aus persönlichen Gründen nicht hätten teilnehmen können.
Kinosommer macht Station
Laut Neubauer mache heuer der Sparkassen-Kinosommer vom 11. bis 14. Juni Station in Teuschnitz. Die Veranstaltung werde komplett gesponsert, der Stadt entstünden keine Kosten. Das Event werde hinter dem Rathaus stattfinden. Es werden 250 Clubsessel gestellt und eine Riesenleinwand aufgebaut. Man habe bereits mit Vereinen gesprochen, wer sich einbringen und beispielsweise die Bewirtung übernehmen möchte. Diese könnten sich die Erlöse zu gleichen Teilen aufteilen. Die vier aktuellen Filme werden bei Anbruch der Dunkelheit - etwa ab 21.30 Uhr - gezeigt.
Am vergangenen Wochenende erfolgte die offizielle Übergabe der beiden fertiggestellten Küchen für die Arnika Akademie.
Die Bevölkerung konnte diese am Sonntag bei einem "Tag der offenen Tür" begutachten.
Schnelleres Internet für Haßlach
Erfreulicherweise habe die Telekom die Freischaltung für das schnellere Internet in Haßlach für die erste Woche im Mai in Aussicht gestellt. Zum Zuge kommt Glasfaserkabel bis zum Kasten. Die Vorarbeiten seien fast erledigt. Es erfolgten keine Grabarbeiten mehr, lediglich zwei Rechner müssten noch eingebaut und konfiguriert werden. Michael Hebentanz (FW) regte an, noch einmal das Thema Photovoltaik im Gewerbegebiet zu diskutieren, zumal die entsprechende Förderung wohl heuer auslaufe. Er könne sich ein Genossenschaftsprojekt der Banken vorstellen. Der Punkt wird eventuell in der nächsten Sitzung behandelt. Harald Martin (CSU/FWG) gab den Wunsch der Haßlacher Bevölkerung weiter, auf dem neuen Friedhofsweg eine Bank aufzustellen. Dem will man nachkommen.