Die Menschenkicker-Tunierleitung hatten die Vorstände Karl Fößel und Alfred Lux. Als Hauptschiedsrichter fungierte Roland Pyka und als Vertreter der weitere Vorstand Michael Fößel. Ein Lob erhielt Ausschussmitglied Christian Sigmund für den Aufbau der Spielstätte mit der Organisation der Teilnehmer. Sehr erfreulich fand es Sigmund, dass heuer keine Mannschaft der 14 gemeldeten Teams kurzfristig abgesagt hatte. In spektakulären und teilweise dramatischen Spielen kämpfte man um den Siegerpokal. Nach den Vorrundenspielen wurden anschließend die Finalgegner ermittelt, die alle im freundschaftlichen Rahmen über die Bühne gingen. Am Ende setzten sich die "Superkicker" mit 2:0 gegen die mitfavorisierten "Red Pauli" im Finale durch. Doppelter Torschütze war dabei Marco Wich, bekannt als früherer Außenstürmer bei der DJK-SV Neufang.
Dieser wurde zudem mit 23 Treffern Torschützenkönig, gefolgt von Philipp Fischer mit 20 und den noch Jugendlichen Lukas Sigmund mit 18 und Nico Sachs (D-Junioren) mit 17 Treffern.Im Spiel um Platz 3 setzte sich das Team von "CeZweiHaFünfOhHa" mit 3:0 gegen den "FC St. Bauchi" durch. Eine muntere Truppe waren die "Gartenfestfreitag-Freunde", die jedoch im Viertelfinale an den späteren Sieger scheiterten.
Am Sonntag standen sich ab 10 Uhr vor zahlreichen Zuschauern die D-/F-Junioren beim Wettstreit der Kids gegenüber. Nach spannenden und teilweise knappen Entscheidungen in den Vorrundenbegegnungen setzten sich am Ende die gastgebende Spielgemeinschaft (Thonberg, Neuses, Gehülz) mit 2:1 gegen den TSV Steinberg durch. Das Spiel um Platz 3 gewann der TSV Steinberg II mit 3:2 nach Verlängerung gegen den FC Mitwitz II. Im gesamten Turnier wurden 138 Tore erzielt. Die besten Torschützen waren Tobias Buckreus (TSV Küps) und und Philip Lindner (FC Mitwitz) mit je 15 Treffern. Ein Lob wurde den Organisatoren Stefan Sachs und Ralf Dorfschäfer ausgesprochen.


"Ständela"-Tradiition

Bei der Thonberger Kirchweih war beim mittlerweile 50-jährigen Brauch der "Ständela" die Feuerwehr mit dem betagten Traktor von Horst Oßmann und einer Kapelle unterwegs, um bei Musik auf das Fest einzustimmen. Im Einzugsbereich von Thonberg stehen auch die Gemeindeteile Friedrichsburg, Neuenreuth und Sachspfeife. "Deshalb müssen auf auf der großen Rundreise zwei sogenannte Boxenstopps eingelegt werden", so Vorsitzender Gerhard Popp schmunzelnd. Eingebürgert habe sich der erste Halt bei der Familie Herbert und Brigitte Schedel in Friedrichsburg. dw