ASV Kleintettau - FC Kronach
Erst zum vierten Mal stehen sich die beiden ersten Mannschaften aus Kleintettau und Kronach in einem Punktspiel gegenüber. In der Saison 2009/10 war der FC Kronach erstmals in Kleintettau zu Gast und entführte damals als späterer Kreisliga-Meister mit einem 3:0-Erfolg die drei Punkte. Das möchte der FCK heute natürlich gerne wiederholen.
Diesmal steht dieses kreisinterne Duell (von einem Derby zu sprechen wäre angesichts der Vorgeschichte beider Vereine etwas übertrieben) ganz im Zeichen des Klassenerhaltes. Hier hält im Moment der FC Kronach die etwas besseren Karten in der Hand, denn nach dem Winter ist es für Spielertrainer Christian Karl und seine Mannen bis auf wenige Ausnahmen sehr gut gelaufen. "Gegen Hof haben wir von Anfang an sehr konzentriert gespielt; das hat mir schon gefallen", sagt er.
Den hohen Sieg gegen das Schlusslicht will er nicht überbewerten, "aber 13 Tore muss man erst einmal schießen".
Nun dürften es die Kronacher deutlich schwerer haben, zum Torerfolg zu kommen. Beim ASV Kleintettau weiß nämlich Spielertrainer Matthias Deuerling, dass der Weg zum Klassenerhalt in erster Linie über eine stabile Defensive führt. "Wir haben in Neudrossenfeld nicht viel zugelassen. Daran müssen wir auch gegen Kronach anknüpfen."
Deuerling selbst ist angeschlagen und fällt womöglich aus. Dafür ist Routinier Benjamin Walter wieder mit von der Partie. Sein Kronacher Kollege kann dagegen fast aus den vollen schöpfen. Sollte der FCK gewinnen, dann ist es nicht mehr weit bis zum Klassenerhalt. Bei einem Kleintettauer Sieg würde der ASV zum Gegner aufschließen und hätte außerdem den direkten Vergleich gewonnen. Im Hinspiel gab es ein 1:1.
ASV Kleintettau: Fröba - M. Deuerling (?), Beyer, D. Deuerling, Karapinar, Kobal, Vyskocil, Iskender, Yürük, Schubert, Cekic, Walter, Agac, Wozniakowski, Lipfert.
FC Kronach: Keim/Horn - Müller, Löffler, Bauer, Madinger, Sommer, Sünkel, Seifert, Kraus, Mayer, Böhnlein, J. Engelhardt, Milich, Karl, Fischer.

TSV Steinberg - SG Regnitzlosau
Am Mittwoch haben die Steinberger endlich das erste Spiel nach der Winterpause gewonnen. Der Sieg kommt spät, aber vielleicht nicht zu spät, denn noch immer sind 21 Punkte zu vergeben. Und der FC Wüstenselbitz (der zugegebenermaßen noch zweimal gegen Schlusslicht Hof spielen muss) ist nur vier Punkte entfernt.
Das bedeutet also für die Steinberger, dass es gegen die SG Regnitzlosau noch sehr wohl um etwas geht. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass sich die Gäste ähnlich schwach präsentieren wie dies beim TSC Mainleus am Mittwoch der Fall war. Mit 40 Punkten auf dem Konto gehört der Gegner (7.) einer Region an, in der nach oben nichts mehr geht und nach unten im Normalfall keine Gefahr mehr droht. Dass die SG Regnitzlosau aber nur nach Steinberg fährt, um die Punkte abzuliefern, ist natürlich nicht zu erwarten. han