Wünschewagen bringt schwerkranken Franken zum Wacken-Festival: Für Freunde lauter Gitarrenmusik ist das Musikfestival Wacken ein Ort, der ihnen einmal im Jahr ein Wochenende lang eine Auszeit von Beruf, Familie und Ratenzahlungen verspricht.

Für den 50-Jährigen Helge Langbein aus dem Landkreis Kronach dagegen ist das 75 Kilometer nördlich von Hamburg gelegene Dorf das Ziel seiner letzten großen Reise.

Helge ist schwer erkrankt - großer Wunsch: "Einmal im Leben nach Wacken"

Helge Langbein ist ein schwerkranker Mann. Drei Mal in der Woche muss sein Blut gewaschen werden. Helge Langbein ist blind, er hat mehrere Transplantationen hinter sich und leidet nach einem Treppensturz an Epilepsie.

Mehr als seine Leiden charakterisiert Langbein aber seine Leidenschaft. Sie gilt dem Heavy Metal: "Deshalb wollte ich einmal im Leben nach Wacken."

Schwester Nicole und Nichte Jule begleiten ihn

Am Donnerstag machte sich Helge Langbein gemeinsam mit Schwester Nicole und Nichte Jule auf seine Reise. Sie alle waren an Bord des Wünschewagens, den zwei Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) steuerten.

Was Helge Langbein auf seiner letzten großen Reise erlebt hat, lesen und sehen Sie ausführlich am Sonntag auf inFranken.de.

Das Wacken Open Air lockt auch Jahr für Jahr abenteuerlustige Senioren nach Schleswig-Holstein, wie die 92-jährige Ilse Schäfer und zwölf weitere betagte Metal-Fans.