Die Schüler der Grund- und Mittelschule Pressig helfen den Flutopfern. In einer mehrtägigen Aktion "wir helfen Flutopfern", wurde von der Mittelschul-Klasse 5a, unter Leitung der Klassenlehrerin Angelika Weber, gebacken und verkauft, um den Erlös den Flutopfern zukommen zu lassen.

Die Idee dazu kam ganz spontan, informiert Lehrerin Angelika Weber. "Nachdem wir in den Medien Bilder von Flutopfern gesehen und auch Berichte gehört hatten und im Unterricht darüber sprachen, war die Schülerin Alina Kestel die Wortführerin und ihre Freunde unterstützten sie in ihrem Eifer und steckten sofort alle Klassenkameraden an. Gemeinsam überlegten wir, welche Möglichkeiten der Hilfe wir haben. Innerhalb einer Unterrichtsstunde stand das Grobkonzept. So wurde der Unterricht in die Schulküche verlegt und dort eifrig und emsig Teig zubereitet, es wurde geknetet und gerührt, um schließlich Mehl mit weiteren Zutaten in Teig und schließlich in leckere Waffeln umzuwandeln. 25 Schüler brachten die Küche im Schweiße ihres Angesichts buchstäblich zum Kochen. Schnell stellte sich heraus, dass es einige Profiköche in der Klasse gibt. Schließlich mussten wir bis zur Pause fertig sein, denn dann hieß es: Der Waffelverkauf zur Hilfe für die Flutopfer ist eröffnet. Und gleich drängten sich unglaublich viele Schülerinnen und Schüler um die Verkaufstheke."

Der Andrang war groß

"Mit einem solchen Andrang haben wir nicht gerechnet", seufzt die junge Verkäuferin Alina Kestel hinter ihrer Verkaufstheke. "Aber natürlich sind wir sehr froh, dass der Verkauf so gut läuft, denn schließlich wollen wir möglichst viel Geld in den nächsten Tagen für die Flutgeschädigten in unserer Kasse haben. Nicht nur alle Schüler der Grund- und Mittelschule Pressig helfen als Kunden der Backwaren, wozu wir auch noch Apfel- und Käsekuchen sowie leckere Nussecken gebacken und verkauft haben. Unsere Eltern unterstützen diese Aktion durch die Spende aller Zutaten, die wir benötigen", sagt Alina begeistert und informiert weiter, dass die ganze Aktion einiges Kopfzerbrechen hinsichtlich der Organisation und Logistik abverlangte. So wurden verschiedene Gruppen für die Vorbereitungen eingeteilt, für die Kassengeschäfte wurden Gutscheine gefertigt, für die Werbung Plakate gemalt und für die Bäckerei Gruppen für die Beschaffung der Zutaten, denn dafür musste die Menge auch erst errechnet werden "und schließlich für den Backvorgang waren wieder verschiedene Gruppen mit verschiedenen Aufgaben betraut, damit wir uns nicht gegenseitig in die Quere gekommen sind, denn schließlich musste alles klappen um rechtzeitig zur Pause an der Verkaufstheke genügend Waffeln und Kuchen bereits stehen zu haben."

Schließlich dauert die Pause nur 20 Minuten, da mussten alle geschickt mit anpacken, um alle "Kundenwünsche" auf die Schnelle erfüllen zu können. "Wir sind gespannt, wie sich das Ganze noch weiter entwickelt", sagt Alina gespannt, "denn schließlich werden wir immer besser".