Betroffen seien bislang insbesondere die Regionen Bamberg, Bayreuth und Hof gewesen. Da die meisten Opfer aus dem russisch sprechenden Raum sind, sei es für die Polizei schwierig die Opfer zu informieren. Im Internet hat das Präsidium deshalb Flyer auf Russisch veröffentlicht. Diese wurden auch in dem persönlichen Umfeld dieser Personengruppe ausgelegt. "Wir wollen hier präventiv ansetzen", sagt Anne Höfer.

Ähnlich funktioniert die Betrugsmasche mit dem Enkeltrick. Der vermeintliche Enkel meldet sich per Telefon und verlangt eine große Bargeldsumme, die ein Bekannter abhole. Bislang sei es in diesem Jahr zu 44 Fällen in Oberfranken gekommen. Acht mal kam es zur Geldübergabe, bei denen die Senioren um knapp 61 000 Euro betrogen wurden.