Werner Pieper wird Nachfolger von Pater Stefan Obergfell, der zum Provinzial der Mitteleuropäischen Provinz der Oblaten bestellt wurde. Die Amtseinführung wird der bisherige Provinzial, Pater Thomas Klosterkamp, vornehmen, der schon etliche Male in Kronach zu Gottesdiensten und Feierlichkeiten war und mit der Frankenwaldgemeinde feierte.

Verabschiedung von Stefan Obergfell

Im Gottesdienst wird auch Pater Stefan Obergfell aus seinem Dienst am Oblatenkloster in Kronach verabschiedet. Die Oblatenpatres sind in Kronach schon seit über 90 Jahren im Oblatenkloster ansässig und wirken im gesamten Frankenwald, wo ihr segensreiches Wirken geschätzt und geachtet wird.

Pater Werner Pieper wurde 1944 in der Nähe von Münster/Westfalen geboren und wuchs in Gelsenkirchen auf. Als Kind lernte er dort die Oblaten kennen, die aber bald wieder in Vergessenheit gerieten.
"Nach meiner Lehre als Feinmechaniker begann für mich eine Suchbewegung, bei der ich auch wieder den Oblaten begegnete. 1974 wurde ich nach dem Theologiestudium zum Priester geweiht", informiert Pater Pieper.

Schwerpunkte der Arbeit

Schwerpunkte seiner geistlichen Arbeit waren bislang die Pfarrseelsorge, die Exerzitienseelsorge, die Krankenhaus- und Hospizseelsorge, Trauerbegleitung und der Dienst an der Klosterkirche Maria Engelport. Die Wege führten dabei über Oldenburg, Biberach, Essen, München und Mainz und jetzt nach Kronach.
"Ich freue mich auf den Dienst an der Klosterkirche, auf meine Mitbrüder im Oblatenkloster, auf viele neue Begegnungen in Kronach und dem Frankenwald sowie auf das viele Neue und Unbekannte, das vor mir liegt und wünsche mir bald heimisch zu werden und mich "zu Hause" zu fühlen", so Pater Pieper. Nach dem Festgottesdienst laden die Oblatenpatres zum gemütlichen Beisammensein in den Kloster-Innenhof ein.

Der Orden Oblati Mariae Immaculatae (lat.; Ordenskürzel: OMI; Oblaten der unbefleckten Jungfrau Maria) ist ein missionarischer Orden der katholischen Kirche. Er wurde 1816 vom heiligen Eugen von Mazenod gegründet.