Der Regen in der vergangenen Woche kam der Flößerei sehr entgegen. Bei der anlässlich der Wallenfelser Kirchweih durchgeführten Fackelfloßfahrt ging es schneller als sonst von Schnappenhammer nach Wallenfels.
"Wir werden aufgrund des vielen Wassers heute zehn Minuten schneller sein", kündigte der Vorsitzende der Flößer Andreas Buckreus bereits vor dem Start an. Als die Bretter der Wehr gezogen waren, setzte sich die Fahrt der 20 Floße auch schon in Bewegung. Insbesondere die Gäste auf den vorderen Floßen bekamen das kühle Nass bei angenehmen Außentemperaturen zu spüren. Als kurze Zeit später die Floße am Festplatz in Wallenfels eintrafen, setzte die Dunkelheit ein und die Fackeln kamen richtig zur Geltung.
Weit über 400 Gäste brachten die Flößer mit ihren zahlreichen Helfern auf den schwimmfähigen Holzstämmen sicher ans Ziel. Der Musikverein spielte im Außenbericht, während im Festzelt bereits Stimmungsmusik ertönte.
Zufrieden zeigte sich anschließen auch Vorsitzender Andreas Buckreus. "Es lief alles nach Plan, wir waren heute gut unterwegs", zeigte er sich rundum zufrieden. Wie immer fand er ein Lob für seine zahlreichen Helfer und Flößer. "Wir hatten heute wieder einen jungen Flößer aus Marktrodach dabei, er hat seine Aufgabe mit Bravour gelöst", meinte Buckreus und verwies auf die Nachbarschaftshilfe.
Aufgrund der optimalen äußeren Bedingungen, hatte man doch ein "Traumwetter" am Samstagabend, waren auch sehr viele Gäste in den Bereich des Flößerhauses gekommen, um noch die Kirchweih zu feiern. Das Lichterspektakel fand mit einem Brillantfeuerwerk seinen Abschluss.